{"id":761074,"date":"2024-08-12T23:12:41","date_gmt":"2024-08-12T21:12:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=761074"},"modified":"2024-08-12T23:12:41","modified_gmt":"2024-08-12T21:12:41","slug":"einwanderung-in-die-schweiz-ist-zurueckgegangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/einwanderung-in-die-schweiz-ist-zurueckgegangen\/","title":{"rendered":"Einwanderung in die Schweiz ist zur\u00fcckgegangen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im ersten Halbjahr 2024 war die Zuwanderung in die Schweiz leicht r\u00fcckl\u00e4ufig, w\u00e4hrend die Auswanderung zunahm. Die Nettozuwanderung in die st\u00e4ndige ausl\u00e4ndische Wohnbev\u00f6lkerung ging gegen\u00fcber dem ersten Halbjahr 2023 um 6237 Personen auf 40 963 Personen zur\u00fcck. Die meisten Personen kamen in die Schweiz, um zu arbeiten. Ende Juni 2024 lebten 2 338 710 Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder dauerhaft in der Schweiz.<\/strong><\/p>\n<p>Zwischen Januar und Ende Juni 2024 betrug die Zuwanderung in die st\u00e4ndige ausl\u00e4ndische Wohnbev\u00f6lkerung insgesamt 80\u00a0684 Personen, 5048 Personen (-5,9\u00a0%) weniger als im gleichen Zeitraum 2023. Aus der EU\/EFTA wanderten 57\u00a0330 Personen in die Schweiz ein, was einem R\u00fcckgang von 4478 Personen (-7,2\u00a0%) gegen\u00fcber der Vorjahresperiode entspricht. Bei den Drittstaatsangeh\u00f6rigen waren es 23\u00a0354 Personen, 570 Personen (-\u200d2,4\u00a0%) weniger als im ersten Halbjahr 2023.<\/p>\n<p>Die Auswanderung aus der st\u00e4ndigen ausl\u00e4ndischen Wohnbev\u00f6lkerung betrug 35\u00a0184 Personen (+732 Personen gegen\u00fcber 2023). Insgesamt haben 27\u00a0017 EU\/EFTA-Staatsangeh\u00f6rige (+667 Personen) und 8167 Drittstaatsangeh\u00f6rige (+65 Personen) die Schweiz verlassen.<\/p>\n<p>Die Nettozuwanderung in die st\u00e4ndige ausl\u00e4ndische Wohnbev\u00f6lkerung nahm um 6237 Personen auf 40\u00a0963 Personen ab (Differenz zwischen Einwanderung und Auswanderung sowie statistische Korrekturen). Der Wanderungssaldo ging bei den EU\/EFTA-Staatsangeh\u00f6rigen um 5543 Personen auf 26\u00a0994 Personen und bei den Drittstaatsangeh\u00f6rigen um 694 Personen auf 14\u00a0019 Personen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Zuwanderung in den Arbeitsmarkt<\/p>\n<p>Der Anteil der Zuwanderung aus der EU\/EFTA f\u00fcr eine kurzfristige oder dauerhafte Erwerbst\u00e4tigkeit ist im Vergleich zur Vorjahresperiode stabil geblieben (82\u00a0% der Gesamtzuwanderung aus der EU\/EFTA). Bis Ende Juni 2024 wanderten 43\u00a0548 Arbeitskr\u00e4fte aus der EU\/EFTA in die Schweiz ein, um eine unbefristete Stelle anzutreten. Dies entspricht einem R\u00fcckgang von 5,7 Prozent gegen\u00fcber Ende Juni 2023. Die Zahl der neuen Arbeitskr\u00e4fte aus der EU\/EFTA, die f\u00fcr eine unterj\u00e4hrige Erwerbst\u00e4tigkeit in die Schweiz kamen (nichtst\u00e4ndige Wohnbev\u00f6lkerung), nahm um 4,5 Prozent auf 38\u00a0638 Personen zu. Von den kontingentierten Aufenthaltsbewilligungen f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige aus Drittstaaten wurden bis Ende Juni 36 Prozent der Kurzaufenthaltsbewilligungen (1455 Bewilligungen L) und 41 Prozent der Aufenthaltsbewilligungen (1831 Bewilligungen B) ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Das gegen\u00fcber der Vorjahresperiode schw\u00e4chere Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2024 spiegelte sich auf dem Arbeitsmarkt wider. Die Aussichten bleiben auch am Ende des ersten Halbjahres 2024 g\u00fcnstig, wobei die Entwicklung je nach Sektor und Branche unterschiedlich sein kann. Von den im ersten Halbjahr in die st\u00e4ndige Wohnbev\u00f6lkerung zugewanderten Arbeitskr\u00e4ften aus der EU\/EFTA sind 80 Prozent im Terti\u00e4rsektor, 18 Prozent im Sekund\u00e4rsektor und 2 Prozent im Prim\u00e4rsektor besch\u00e4ftigt. Bei der Zuwanderung dieser Arbeitskr\u00e4fte in die nichtst\u00e4ndige Wohnbev\u00f6lkerung entfallen 77\u00a0Prozent auf den Dienstleistungssektor, 10\u00a0Prozent auf die Industrie und 13\u00a0Prozent auf die Landwirtschaft.<\/p>\n<p>Grenzg\u00e4ngerbewilligungen und meldepflichtige Personen<\/p>\n<p>Zwischen Januar und Juni 2024 wurden ausserdem 39\u00a0299 neue Grenzg\u00e4ngerbewilligungen erteilt. Im ersten Halbjahr 2023 waren es 41\u00a0747 Bewilligungen. Die Anzahl meldepflichtiger Kurzaufenthalte betrug 170\u00a0899 (Vorjahresperiode: 168\u00a0896). Als Kurzaufenthalterin oder Kurzaufenthalter gelten Personen, die kurzfristig eine Stelle bei einem Schweizer Arbeitgeber antreten (59\u00a0%), sowie entsandte Arbeitnehmende (32\u00a0%) und selbstst\u00e4ndige Dienstleistungserbringende (9\u00a0%), die sich maximal w\u00e4hrend drei Monaten oder 90 Arbeitstagen im Kalenderjahr in der Schweiz aufhalten.<\/p>\n<p>Im gleichen Zeitraum machte der Familiennachzug 24,3 Prozent der Zuwanderung zwecks Langzeitaufenthalt aus. Insgesamt wanderten 19\u00a0623 Personen im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein (-9,2\u00a0% gegen\u00fcber 2023), von denen 17\u00a0Prozent Familienangeh\u00f6rige einer Schweizerin bzw. eines Schweizers waren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-102015.html\">\/admin.ch\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im ersten Halbjahr 2024 war die Zuwanderung in die Schweiz leicht r\u00fcckl\u00e4ufig, w\u00e4hrend die Auswanderung zunahm. Die Nettozuwanderung in die st\u00e4ndige ausl\u00e4ndische Wohnbev\u00f6lkerung ging gegen\u00fcber dem ersten Halbjahr 2023 um 6237 Personen auf 40 963 Personen zur\u00fcck. Die meisten Personen kamen in die Schweiz, um zu arbeiten. 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