{"id":749526,"date":"2024-06-24T09:58:05","date_gmt":"2024-06-24T07:58:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=749526"},"modified":"2024-06-24T09:58:05","modified_gmt":"2024-06-24T07:58:05","slug":"13-8-milliarden-fuer-die-landwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/13-8-milliarden-fuer-die-landwirtschaft\/","title":{"rendered":"13.8 Milliarden f\u00fcr die Landwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Bundesrat hat am 19. Juni 2024 die Botschaft zu den drei landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen 2026 bis 2029 verabschiedet. In diesen vier Jahren will er eine Gesamtsumme von 13\u2019817 Millionen Franken zu Gunsten der Landwirtschaft einsetzen. Er will insbesondere die Investitionen in die Produktionsgrundlagen st\u00e4rken.<\/strong><\/p>\n<p>Mit der parlamentarische Initiative 19.475 \u00abDas Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren\u00bb und mit der Agrarpolitik 2022+ hat das Parlament zwei gr\u00f6ssere \u00c4nderungen des Landwirtschaftsgesetzes verabschiedet. Nun will der Bundesrat f\u00fcr Stabilit\u00e4t auf Gesetzesstufe sorgen. Er unterbreitet deshalb dem Parlament eine Botschaft zu den drei landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen 2026 bis 2029 ohne Revision des Landwirtschaftsgesetzes. Die Gesamtsumme der drei Zahlungsrahmen soll 13&#8217;817 Millionen Franken betragen. Der Grossteil dieser Mittel entf\u00e4llt mit 10&#8217;988 Millionen weiterhin auf die Direktzahlungen. F\u00fcr Produktion und Absatz sind 2&#8217;139 Millionen und f\u00fcr die Produktionsgrundlagen 690 Millionen vorgesehen.<\/p>\n<p><b>Mehr Mittel f\u00fcr notwendige Anpassung an klimabedingte Herausforderungen<\/b><b><\/b><\/p>\n<p>Der Bundesrat schl\u00e4gt vor, die notwendige Anpassung der landwirtschaftlichen Produktion an die Folgen des Klimawandels st\u00e4rker zu unterst\u00fctzen. Zu diesem Zweck sollen mehr Mittel f\u00fcr landwirtschaftliche Strukturverbesserungen (+86 Mio. CHF) und die Z\u00fcchtung von krankheitsresistenten Kulturen und Sorten wie auch f\u00fcr den nachhaltigen Pflanzenschutz (+24 Mio. CHF) eingesetzt werden. Auf diese Weise will der Bundesrat die Resilienz der Lebensmittelversorgung und die Ern\u00e4hrungssicherheit langfristig verbessern. Dies sind auch zentrale Anliegen von Parlament und Bundesrat f\u00fcr die Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2030.<\/p>\n<p>Die Gesamtsumme liegt um 230 Millionen Franken oder 1,6 Prozent tiefer als in der laufenden Periode (2022 bis 2025). Diese Differenz ist insbesondere auf die K\u00fcrzungen zur\u00fcckzuf\u00fchren, die der Bundesrat im Voranschlag 2025 vorsieht. Somit soll auch die Landwirtschaft einen Sparbeitrag leisten, damit der ordentliche Haushalt um rund 2 Milliarden Franken entlastet und die Schuldenbremse im Budget 2025 eingehalten werden kann.<\/p>\n<p>In der Vernehmlassung wurde die inhaltliche Stossrichtung des Bundesrats grossmehrheitlich unterst\u00fctzt. Eine Mehrheit der Stellungnehmenden hat es jedoch abgelehnt, dass die Erh\u00f6hung der Mittel f\u00fcr die Strukturverbesserung und die Pflanzenzucht innerhalb der landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen kompensiert wird. Aufgrund der angespannten Situation der Bundesfinanzen h\u00e4lt der Bundesrat an der Kompensation fest.<\/p>\n<p>Zahlungsrahmen sind von der Bundesversammlung f\u00fcr mehrere Jahre festgesetzte H\u00f6chstbetr\u00e4ge von Voranschlagskrediten f\u00fcr bestimmte Ausgaben. Die definitiven Voranschlagskredite m\u00fcssen j\u00e4hrlich im Voranschlag beantragt und vom Parlament beschlossen werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-101486.html\">\/admin.ch\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat hat am 19. Juni 2024 die Botschaft zu den drei landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen 2026 bis 2029 verabschiedet. In diesen vier Jahren will er eine Gesamtsumme von 13\u2019817 Millionen Franken zu Gunsten der Landwirtschaft einsetzen. Er will insbesondere die Investitionen in die Produktionsgrundlagen st\u00e4rken. 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