{"id":745488,"date":"2024-06-07T23:56:06","date_gmt":"2024-06-07T21:56:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=745488"},"modified":"2024-06-07T23:56:06","modified_gmt":"2024-06-07T21:56:06","slug":"lancierung-des-bildungsmediums-wie-sicher-sind-wir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/lancierung-des-bildungsmediums-wie-sicher-sind-wir\/","title":{"rendered":"Lancierung des Bildungsmediums \u00abWie sicher sind wir?\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie sicher sind wir? Diese Frage steht aufgrund der aktuellen Lage stark im Fokus der Gesellschaft und besch\u00e4ftigt auch die Jugendlichen in der Schweiz. Die erlebte Coronapandemie, die aktuellen Kriege, die Umwelt- und Klimakrise sowie die Bedrohungen im digitalen Raum lassen die Frage nach der Sicherheit aufkommen. Das neue Lehrmittel \u00abWie sicher sind wir? Die Sicherheitspolitik der Schweiz\u00bb zeigt auf innovative Weise, wie das Thema in der Schule bearbeitet werden kann. Es erscheint gleichzeitig in drei Landessprachen.<\/strong><\/p>\n<p>Das hybride Bildungsmedium, bestehend aus der 90-seitigen Brosch\u00fcre im Format A4 und der Website https:\/\/www.sicherheits-politik.ch\/, bringt den Lernenden von Maturit\u00e4ts- und Berufsfachschulen die facettenreichen Handlungsfelder der Schweizer Sicherheitspolitik n\u00e4her. Es erm\u00f6glicht ihnen die entdeckende Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bedrohungen und Gefahren sowie mit den entsprechenden sicherheitspolitischen Institutionen und Massnahmen.<\/p>\n<p>Drei Module<\/p>\n<p>\u00abWie sicher sind wir?\u00bb ist in drei Module gegliedert: Im interdisziplin\u00e4ren Grundmodul befassen sich die Lernenden mit den aktuellen Herausforderungen der Sicherheitspolitik der Schweiz. Im historischen Modul lernen die Jugendlichen verschiedene Personen kennen, die in sicherheitspolitisch relevante Ereignisse involviert waren, und erfahren so die Sicherheitspolitik im Wandel der Zeit. Das politische Modul erfordert die Auseinandersetzung mit Fragen der Schweizer Sicherheitspolitik, die in der Gesellschaft kontrovers diskutiert werden.<\/p>\n<p>Drei Sprachen<\/p>\n<p>Dass das Lehrmittel gleichzeitig auf Deutsch, Franz\u00f6sisch und Italienisch erscheint, ist aufgrund der unterschiedlichen Lehrpl\u00e4ne und Unterrichtskulturen auch in der Schweiz eine Seltenheit und war nur m\u00f6glich dank dem breit aufgestellten Entwicklungs- und Produktionsteam. Herausgegeben wird das Bildungsmedium von der P\u00e4dagogischen Hochschule Luzern und dem Kommando Ausbildung der Schweizer Armee in Zusammenarbeit mit der Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana sowie dem hep Verlag und den \u00c9ditions Loisirs et P\u00e9dagogie. W\u00e4hrend der Entwicklung wurde das Bildungsmedium in mehreren Schulen erprobt.<\/p>\n<p>Drei Statements<\/p>\n<p>Dr. Armin Hartmann, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Luzern, betonte in seinem Grusswort anl\u00e4sslich der Lancierung des neuen Lehrmittels in Luzern die Wichtigkeit der Institutions- und Sprachraum-\u00fcbergreifenden Zusammenarbeit in der schulischen Bildung. Gerade die Kooperation P\u00e4dagogischer Hochschulen mit verschiedenen staatlichen Institutionen biete grosse Chancen f\u00fcr die Vermittlung. Als besonders wichtig erachtet der Regierungsrat auch den interdisziplin\u00e4ren Zugang zum Thema und das breite Sicherheitsverst\u00e4ndnis, das darin zum Ausdruck kommt.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Peter Gautschi, Leiter des Instituts f\u00fcr Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen an der PH Luzern, f\u00fchrte aus, wie wichtig in der heutigen Zeit historisches Lernen sei. Schule biete die einmalige Gelegenheit, dass Jugendliche sich in gesch\u00fctztem Raum mit wichtigen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens besch\u00e4ftigen k\u00f6nnen. Neben der Lehrerinnen- und Lehrerbildung und der Lehrpl\u00e4ne seien es vor allem die Bildungsmedien, die den heutigen Unterrichtsalltag pr\u00e4gen. Und hier zeige sich, dass gerade hybride Angebote wirkungsvolle Impulse setzen k\u00f6nnen, gerade so wie Website und Brosch\u00fcre bei \u00abWie sicher sind wir?\u00bb.<\/p>\n<p>Frau Division\u00e4r Germaine J.F. Seewer erinnerte im Roundtable-Gespr\u00e4ch zum Abschluss der Vernissage in Luzern daran, welche Bedeutung politische und damit auch sicherheitspolitische Bildung in der Schweizer Demokratie haben sollte. Dabei stellt sie klar, dass Sicherheit nicht eine reine Armeeaufgabe ist, sondern eine Verbundsaufgabe mit Beteiligung der Armee. F\u00fcr Seewer ist aber auch wichtig, dass sich Jugendliche mit der Frage besch\u00e4ftigen, welchen pers\u00f6nlichen Beitrag sie ganz konkret f\u00fcr die eigene Sicherheit und f\u00fcr jene von anderen hier lebenden Menschen leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Lehrmittel wurde durch Stiftungsgelder finanziert und kann deshalb \u00fcber die eingangs erw\u00e4hnte Website unentgeltlich bestellt werden, auf Deutsch beim hep Verlag, auf Franz\u00f6sisch bei den \u00c9ditions Loisirs et P\u00e9dagogie und auf Italienisch bei der Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sicher sind wir? Diese Frage steht aufgrund der aktuellen Lage stark im Fokus der Gesellschaft und besch\u00e4ftigt auch die Jugendlichen in der Schweiz. Die erlebte Coronapandemie, die aktuellen Kriege, die Umwelt- und Klimakrise sowie die Bedrohungen im digitalen Raum lassen die Frage nach der Sicherheit aufkommen. 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