{"id":740820,"date":"2024-05-22T13:56:28","date_gmt":"2024-05-22T11:56:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=740820"},"modified":"2024-07-25T16:53:17","modified_gmt":"2024-07-25T14:53:17","slug":"die-schweiz-intensiviert-weltweit-die-armutsbekaempfung-auf-dem-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/die-schweiz-intensiviert-weltweit-die-armutsbekaempfung-auf-dem-land\/","title":{"rendered":"Die Schweiz intensiviert weltweit die Armutsbek\u00e4mpfung auf dem Land"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Mai 2024 beschlossen, den Internationalen Fonds f\u00fcr landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) zwischen 2025 und 2027 mit einem Gesamtbetrag von 49,5 Millionen Franken zu unterst\u00fctzen. Der Fonds setzt sich zum Ziel, die Bek\u00e4mpfung der Armut und des Hungers auf dem Land, weiter voranzutreiben. Mit dem Entscheid des Bundesrates wird die seit 1978 anhaltende Schweizer Unterst\u00fctzung f\u00fcr den IFAD fortgesetzt.<\/strong><\/p>\n<p>47 Millionen Franken gehen an die alle drei Jahre stattfindende Wiederauff\u00fcllung des IFAD. Dar\u00fcber hinaus sind 2,5 Millionen Franken f\u00fcr das neu geschaffene \u00abKlimafenster\u00bb des IFAD bestimmt. Der in Rom ans\u00e4ssige Fonds tr\u00e4gt zur St\u00e4rkung der Kleinbauern, der nachhaltigen Landwirtschaft und der Bek\u00e4mpfung von Armut und Hunger bei. Er investiert prim\u00e4r in die Landbev\u00f6lkerung und bef\u00e4higt sie, ihre Ern\u00e4hrungssicherheit zu erh\u00f6hen und ihr Einkommen zu steigern. Damit tr\u00e4gt IFAD dazu bei, Ern\u00e4hrungssysteme lokaler, produktiver, widerstandsf\u00e4higer und nachhaltiger auszugestalten.<\/p>\n<p><b>\u00abKlimafenster\u00bb des IFAD und Rolle der Schweiz<\/b><\/p>\n<p>Die Priorit\u00e4ten des IFAD stimmen mit den Zielen der Strategie f\u00fcr internationale Zusammenarbeit 2021 \u2013 2024 der Schweiz sowie der kommenden Strategie 2025 \u2013 2028 \u00fcberein. Das neu geschaffene \u00abKlimafenster\u00bb st\u00e4rkt die Rolle des IFAD als Geldgeber f\u00fcr Klima- und Biodiversit\u00e4tsprojekte f\u00fcr Kleinbauern. Die Schweiz war das erste Land, das die Schaffung eines \u00abKlimafensters\u00bb unterst\u00fctzt hat. Zudem setzt sich die Schweiz besonders ein f\u00fcr die F\u00f6rderung der Geschlechtergleichstellung und der Jugend sowie die Unterst\u00fctzung von Unternehmertum und Innovation unter Einbezug des Privatsektors.<\/p>\n<p>Der IFAD bleibt als Vorreiterorganisation einzigartig positioniert, da er sowohl den Status einer spezialisierten Entwicklungsagentur als auch einer internationalen Finanzinstitution innehat. Gleichzeitig setzt er sich f\u00fcr sektorielle Politikreformen ein. Seit seiner Gr\u00fcndung im Jahr 1978 hat der Fonds in \u00fcber 90 L\u00e4ndern mit mehr als 1000 Projekten und Programmen gearbeitet, wobei mehr als 50 Prozent seiner Aktivit\u00e4ten im l\u00e4ndlichen Afrika stattfinden. Rund 460 Millionen Menschen haben bisher von IFAD-Projekten profitiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-101098.html\">\/admin.ch\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Mai 2024 beschlossen, den Internationalen Fonds f\u00fcr landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) zwischen 2025 und 2027 mit einem Gesamtbetrag von 49,5 Millionen Franken zu unterst\u00fctzen. Der Fonds setzt sich zum Ziel, die Bek\u00e4mpfung der Armut und des Hungers auf dem Land, weiter voranzutreiben. 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