{"id":71724,"date":"2015-01-21T16:24:56","date_gmt":"2015-01-21T15:24:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=71724"},"modified":"2015-01-21T18:49:09","modified_gmt":"2015-01-21T17:49:09","slug":"lehtesohet-natyralizimi-i-te-huajve-te-rinj-te-brezit-te-trete-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/lehtesohet-natyralizimi-i-te-huajve-te-rinj-te-brezit-te-trete-2\/","title":{"rendered":"Erleichterte Einb\u00fcrgerung f\u00fcr junge Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundesrat bef\u00fcrwortet in seiner heute verabschiedeten Stellungnahme die parlamentarische Initiative &#8220;Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen&#8221;. Die Initiative verlangt, dass Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder der dritten Generation, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind, in einem erleichterten Verfahren eingeb\u00fcrgert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss der Vorlage der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats (SPK-N) wird vorausgesetzt, dass die einb\u00fcrgerungswillige Person in der Schweiz geboren und hier integriert ist sowie \u00fcber eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung verf\u00fcgt. Zudem m\u00fcssen auch die Eltern und Grosseltern eng mit der Schweiz verbunden sein. Sind diese Voraussetzungen erf\u00fcllt, so kann ein Gesuch um erleichterte Einb\u00fcrgerung gestellt werden.<\/p>\n<p>Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder der dritten Generation werden somit nicht automatisch Schweizer oder Schweizerin bei Geburt in der Schweiz. Insofern unterscheidet sich der Kommissionsvorschlag von einer Vorlage des Bundes aus dem Jahr 2001, die in der Volksabstimmung vom 26. September 2004 abgelehnt wurde.<\/p>\n<p>Einheitliche Einb\u00fcrgerungsvoraussetzungen<\/p>\n<p>Das geltende B\u00fcrgerrechtsgesetz enth\u00e4lt f\u00fcr sie jedoch bis heute keine speziellen Einb\u00fcrgerungserleichterungen. Auch im Rahmen der Totalrevision des B\u00fcrgerrechtsgesetzes, der die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te am 20. Juni 2014 zugestimmt haben, wurde mit Blick auf die h\u00e4ngige parlamentarische Initiative auf die Einf\u00fchrung von Einb\u00fcrgerungserleichterungen verzichtet.<\/p>\n<p>Der Kommissionsvorschlag schafft zudem die rechtlichen Grundlagen f\u00fcr eine einheitliche Regelung der heute kantonal unterschiedlichen Einb\u00fcrgerungserleichterungen. Den Kantonen steht es heute frei, im kantonalen Recht Einb\u00fcrgerungserleichterungen f\u00fcr die dritte Ausl\u00e4ndergeneration vorzusehen, was in der Praxis zu unterschiedlichen Regelungen f\u00fchrte. Die SPK-N weist hier neu die Regelungskompetenz dem Bund zu. Mit einer schweizweit einheitlichen Regelung f\u00fcr die dritte Ausl\u00e4ndergeneration k\u00f6nnen bisherige Rechtsungleichheiten beseitigt werden.<\/p>\n<p>news.admin.ch<\/p>\n<h1><\/h1>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat bef\u00fcrwortet in seiner heute verabschiedeten Stellungnahme die parlamentarische Initiative &#8220;Die Schweiz muss ihre Kinder anerkennen&#8221;. Die Initiative verlangt, dass Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder der dritten Generation, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind, in einem erleichterten Verfahren eingeb\u00fcrgert werden k\u00f6nnen. 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