{"id":623967,"date":"2023-02-07T01:02:39","date_gmt":"2023-02-07T00:02:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=623967"},"modified":"2023-02-07T01:02:39","modified_gmt":"2023-02-07T00:02:39","slug":"erdbeben-in-tuerkisch-syrischer-grenzregion-rettungskette-des-bundes-hilft-bei-der-suche-nach-ueberlebenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/erdbeben-in-tuerkisch-syrischer-grenzregion-rettungskette-des-bundes-hilft-bei-der-suche-nach-ueberlebenden\/","title":{"rendered":"Erdbeben in t\u00fcrkisch-syrischer Grenzregion: Rettungskette des Bundes hilft bei der Suche nach \u00dcberlebenden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 6. Februar 2023 haben mehrere Erdbeben die t\u00fcrkisch-syrische Grenzregion ersch\u00fcttert. Die Humanit\u00e4re Hilfe des Bundes schickt die Rettungskette mit rund 80 Expertinnen und Experten sowie acht Suchhunde in das Gebiet von Gaziantep im S\u00fcden der T\u00fcrkei. Zum Rettungsteam geh\u00f6ren auch Spezialisten der milit\u00e4rischen Katastrophenhilfe der Armee. Damit reagiert sie auf ein Hilfsgesuch der t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden. Welche Hilfe die von den Beben betroffenen Menschen in Syrien ben\u00f6tigen, kl\u00e4rt der Bund derzeit ab.<\/strong><\/p>\n<p>Das erste Erdbeben mit der St\u00e4rke 7,4 erfolgte in der Nacht vom 6. Februar um 2.17 Uhr Schweizer Zeit (4.17 Uhr Lokalzeit). Das Epizentrum befand sich bei Pazarcik an der Grenze zwischen der T\u00fcrkei und Syrien. In der Folge kam es zu weiteren Beben. Laut den t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden verloren Tausende Menschen durch die Beben ihr Leben oder wurden verletzt. Es muss damit gerechnet werden, dass die Zahl der Opfer weiter steigt. Die Sch\u00e4den in der Erdbebenregion im S\u00fcden der T\u00fcrkei und im Norden Syriens sind immens. Die Katastrophe ereignete sich mitten im Winter bei eisigen Temperaturen und viel Schnee in der Region.<\/p>\n<p>Als Reaktion auf ein internationales Hilfsgesuch der T\u00fcrkei hat die Schweiz unverz\u00fcglich Hilfe angeboten. Die t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden nahmen das Angebot an.\u00a0 Derzeit bereitet die Humanit\u00e4re Hilfe des Bundes, die bei der Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) angesiedelt ist, die Entsendung der Rettungskette vor: Rund 80 Expertinnen und Experten sowie acht Suchhunde und Material werden am Montagabend von Z\u00fcrich Richtung T\u00fcrkei abfliegen. Dazu geh\u00f6ren auch Spezialisten der milit\u00e4rischen Katastrophenhilfe der Schweizer Armee.<\/p>\n<p>Bereits am Montagnachmittag hat die DEZA ein Vorausdetachement mit zehn Spezialistinnen und Spezialisten entsandt, um die Bed\u00fcrfnisse in den von den Beben betroffenen Gebieten zu evaluieren. Dieses Detachement setzt sich vor allem aus Mitgliedern des Schweizerischen Korps f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe (SKH) zusammen. Drei SKH-Experten befinden sich bereits in der T\u00fcrkei und unterst\u00fctzen die nationale Beh\u00f6rde f\u00fcr Katastrophen- und Notfallmanagement des t\u00fcrkischen Innenministeriums.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die von den Beben betroffenen Menschen in Syrien bereitet die DEZA humanit\u00e4re Unterst\u00fctzung vor. Diese Unterst\u00fctzung koordiniert die DEZA \u00fcber ihre B\u00fcros in der Region.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-92865.html\">\/admin.ch\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 6. Februar 2023 haben mehrere Erdbeben die t\u00fcrkisch-syrische Grenzregion ersch\u00fcttert. 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