{"id":587293,"date":"2022-09-08T14:16:29","date_gmt":"2022-09-08T12:16:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=587293"},"modified":"2022-09-08T14:16:29","modified_gmt":"2022-09-08T12:16:29","slug":"sprachenlandschaft-in-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/sprachenlandschaft-in-der-schweiz\/","title":{"rendered":"Sprachenlandschaft in der Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Etwas mehr als die H\u00e4lfte der st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung (62%) nennt 2020 Deutsch oder Schweizerdeutsch als die Sprache bzw. eine der Sprachen, die sie am besten beherrschen. Franz\u00f6sisch geben 23% als Hauptsprache an, Italienisch 8% und R\u00e4toromanisch 0,5%. Im Vergleich zum Jahr 2010 wurde insbesondere Deutsch seltener genannt (-3,2 Prozentpunkte). Dies geht aus der neuen Publikation \u00abSprachenlandschaft in der Schweiz\u00bb des Bundesamts f\u00fcr Statistik hervor.<\/p>\n<p>Zu beobachten ist weiter ein Anstieg des Anteils der Bev\u00f6lkerung, die als Hauptsprache eine Nichtlandessprache angibt (23% im 2020, im Vergleich zu 19% im 2010). Am meisten genannt wurde Englisch, gefolgt von Portugiesisch und Albanisch. Doch nicht nur als Hauptsprache, auch im Kontext der Familie sowie am Arbeitsplatz ist Englisch die am h\u00e4ufigsten verwendete Nichtlandessprache.<\/p>\n<p><strong>Sprachen in der Familie<\/strong><\/p>\n<p>Gut ein F\u00fcnftel der Bev\u00f6lkerung spricht zu Hause bzw. mit den Angeh\u00f6rigen \u00fcblicherweise mehrere Sprachen. Diese Anteile liegen in der italienisch- sowie in der r\u00e4toromanischsprachigen Region mit je 31% h\u00f6her als in der deutsch- und franz\u00f6sischsprachigen Schweiz mit 21% bzw. 23%. Dabei z\u00e4hlen Dialekt und Standardsprache, also zum Beispiel Schweizerdeutsch und Hochdeutsch, als zwei separate Sprachen. Dies ist auch die h\u00e4ufigste Kombination von zu Hause gesprochenen Sprachen. 8% der Personen, die zu Hause oder mit den Angeh\u00f6rigen Schweizerdeutsch sprechen, geben an, in diesem Kontext \u00fcblicherweise auch Hochdeutsch zu verwenden.<\/p>\n<p><strong>Mehrsprachigkeit am Arbeitsplatz<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Arbeit ist die Verwendung von mehreren Sprachen noch etwas h\u00e4ufiger als im famili\u00e4ren Kontext. 18% der Erwerbsbev\u00f6lkerung sprechen im Arbeitsumfeld zwei und 8% drei oder mehr Sprachen (Standardsprache und Dialekt als eine Sprache gez\u00e4hlt). Die h\u00e4ufigste Sprachkombination am Arbeitsplatz ist Deutsch und Englisch (8,3% der Erwerbst\u00e4tigen), gefolgt von Deutsch-Franz\u00f6sisch (2,5%) und Franz\u00f6sisch-Englisch (2,2%). Im Vergleich zu 2010 nehmen Kombinationen mit Englisch zu, w\u00e4hrend jene mit Landessprachen (Deutsch-Franz\u00f6sisch oder Deutsch-Italienisch) zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<p>Basierend auf den Daten der Strukturerhebung 2020 sowie der Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur 2019 wird die Schweizer Sprachenlandschaft in ihrer Vielfalt differenziert und detailliert beschrieben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home.assetdetail.23164427.html\">bfs.admin.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etwas mehr als die H\u00e4lfte der st\u00e4ndigen Wohnbev\u00f6lkerung (62%) nennt 2020 Deutsch oder Schweizerdeutsch als die Sprache bzw. eine der Sprachen, die sie am besten beherrschen. Franz\u00f6sisch geben 23% als Hauptsprache an, Italienisch 8% und R\u00e4toromanisch 0,5%. Im Vergleich zum Jahr 2010 wurde insbesondere Deutsch seltener genannt (-3,2 Prozentpunkte). 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