{"id":527789,"date":"2021-12-21T18:51:30","date_gmt":"2021-12-21T17:51:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=527789"},"modified":"2021-12-26T23:12:37","modified_gmt":"2021-12-26T22:12:37","slug":"schweizer-botschafter-thomas-kolly-es-ist-fuer-mich-ein-grosses-privileg-die-schweiz-im-kosovo-zu-vertreten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/schweizer-botschafter-thomas-kolly-es-ist-fuer-mich-ein-grosses-privileg-die-schweiz-im-kosovo-zu-vertreten\/","title":{"rendered":"Schweizer Botschafter, Thomas Kolly: Es ist f\u00fcr mich ein grosses Privileg, die Schweiz im Kosovo zu vertreten"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz ist sowohl politisch als auch von den Investitionen im Kosovo, insbesondere den \u00dcberweisungen der albanischen Diaspora aus diesem Land, ein grosser Freund der Staatsbildung des Kosovo.<\/p>\n<p>Wir haben mit Herr Kolly \u00fcber einige Themen gesprochen, die die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden L\u00e4ndern, die albanische Diaspora in der Schweiz, Investitionen, die politische Situation und die Arbeit im Allgemeinen im Jahr 2021 betreffen.<\/p>\n<p><strong>Albinfo.ch:<\/strong><strong> Herr Kolly, was war Ihr erster Eindruck vom Kosovo, als Sie zum Schweizer Botschafter ernannt wurden?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist f\u00fcr mich ein grosses Privileg die Schweiz in Kosovo repr\u00e4sentieren zu d\u00fcrfen. Die Schweiz geniesst hier einen ausgezeichneten Ruf, und die Kosovaren sind uns gegen\u00fcber sehr wohlwollend und dankbar. Bei meiner Ankunft in Pristina war ich beeindruckt wie viele Kosvaren eine enge Bindung zu unserem Land haben, entweder, weil sie einst selbst dort gelebt haben oder weil mehrere ihrer Familienmitglieder in der Schweiz wohnen. Kaum zu glauben, aber wahr: Ich werde auf der Stra\u00dfe sogar immer wieder auf Schweizerdeutsch angesprochen! Weiter beindruckt war ich auch von der Dynamik in Pristina, wo ein vielf\u00e4ltiges kulturelles Angebot zur Verf\u00fcgung steht. Dar\u00fcber hinaus hat mir die kosovarische Jugend mit ihren vielf\u00e4ltigen Talenten und F\u00e4higkeiten ebenfalls sehr imponiert, weswegen ich mich auch besonders freue, dass sich die Schweiz aktiv f\u00fcr die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen engagiert. Zudem, erforschen wir die M\u00f6glichkeit, die derzeitige Regierung bei der Entwicklung eines dualen Ausbildungssystems zu unterst\u00fctzen. Im Generallen, ist es f\u00fcr mich von zentraler Bedeutung der neuen Generation bessere Perspektiven zu bieten und so den Brain-Drain zu begrenzen.<\/p>\n<p><strong>Albinfo.ch:<\/strong><strong> Seit fast 14 Jahre bestehen diplomatische Beziehungen zwischen der Schweiz und Kosovo. Wie beurteilen Sie die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden L\u00e4ndern seither?<\/strong><\/p>\n<p>Die Schweiz unterst\u00fctzt Kosovo bereits seit 1998 mit humanit\u00e4rer Hilfe. Seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen im Jahr 2008 sind unsere Beziehungen immer enger geworden. Unsere beiden L\u00e4nder haben eine breite Palette von bilateralen Abkommen abgeschlossen, die von sozialen Angelegenheiten \u00fcber den Schutz und die F\u00f6rderung von Investitionen bis hin zur polizeilichen Zusammenarbeit reichen. Die Schweiz und Kosovo treffen sich j\u00e4hrlich zu einem Austausch \u00fcber bilaterale und au\u00dfenpolitische Fragen, sowie zu Migrationsfragen, die sich angesichts der starken menschlichen Bindungen zwischen unseren beiden L\u00e4ndern, stellen. Auch offizielle Besuche finden regelm\u00e4\u00dfig statt. Ich selbst hatte 2020 die Ehre, die damalige Pr\u00e4sidentin des Schweizer Parlaments, Isabelle Moret, in Kosovo zu empfangen. Im Jahr 2021, war die Pr\u00e4sidentin des Kosovo, Vjosa Osmani indes f\u00fcr zwei Besuche in der Schweiz, wo sie auch den Bundespr\u00e4sidenten Guy Parmelin sowie Bundesrat Ignazio Cassis, der f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten zust\u00e4ndig ist, traf. Die Unterst\u00fctzung beim europ\u00e4ischen Integrationsprozess des Kosovo und die F\u00f6rderung von Stabilit\u00e4t und Sicherheit in der Region wird auch in Zukunft eine wichtige Priorit\u00e4t der schweizerischen Aussenpolitik bleiben. So empfangen wir in Kosovo auch regelm\u00e4\u00dfig Schweizer Vertreter, die sich f\u00fcr unsere Friedenspolitik, die internationale Zusammenarbeit oder f\u00fcr die Swisscoy engagieren. Diese umfasst derzeit 195 Schweizer Soldaten, darunter einige Doppelb\u00fcrger.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/kolly-3.-gjermanisht-tex.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-527793\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/kolly-3.-gjermanisht-tex.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Albinfo.ch:<\/strong><strong> Die albanische Diaspora leistet viel f\u00fcr den schweizerischen Staat. Aber sie leistet auch viel f\u00fcr die kosovarische Wirtschaft \u2013 insbesondere durch Rimessen. Wie kommentieren Sie den Beitrag der Kosovarinnen und Kosovaren in der Schweiz und in Kosovo?<\/strong><\/p>\n<p>Im Schnitt tr\u00e4gt die kosovarische Diaspora rund 20% zum Bruttoinlandprodukt des Kosovo bei. Dies einerseits durch Geld\u00fcberweisungen und andererseits durch rege Ausgaben w\u00e4hrend den Ferien in Kosovo. Im Jahr 2020 kamen rund 22%, von den insgesamt fast 1 Mrd. CHF an Geld\u00fcberweisungen, aus der Schweiz. Die Diaspora leistet somit einen regen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und zur Verbesserung der Lebensbedingungen vieler Familien. Denn ohne diese Beihilfe w\u00e4re die kosovarischen Wirtschaft wohl noch h\u00e4rter von der Rezession getroffen worden. Auch im Jahr 2021 werden wohl vor allem die Ausgaben der Diaspora w\u00e4hrend den Sommermonaten das Wirtschaftswachstum kr\u00e4ftig ankurbeln (dieses Jahr k\u00f6nnte das Wirtschaftswachstum 8 % erreichen). Schliesslich ist es auch die Diaspora, die gr\u00f6\u00dftenteils hinter den Direktinvestitionen in Kosovo steht. Zudem sind auch die meisten in Kosovo aktiven Schweizer KMU, ebenfalls auf Diaspora Mitglieder zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Albinfo.ch:<\/strong><strong> Die Schweiz ist die zweitgr\u00f6sste Investorin in Kosovo. Doch viele ausl\u00e4ndische Unternehmen z\u00f6gern, im Lande zu investieren.\u00a0 Ist Kosovo aus Ihrer Sicht ein geeignetes Investitionsstandort? Was muss das Land tun, um mehr Investoren aus dem Ausland anzuziehen?<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2020 wurde die Schweiz tats\u00e4chlich zum zweitgr\u00f6\u00dften ausl\u00e4ndischen Investor in Kosovo (nach Deutschland und vor der T\u00fcrkei). Obwohl die Gesamtsumme der Investitionen mit 600 Millionen CHF vergleichsweise immer noch bescheiden ist, macht sie doch 18.3% der gesamten ausl\u00e4ndischen Investitionen in Kosovo aus. Wie die meisten Schwellenl\u00e4nder, bietet der Kosovo interessante Chancen aber auch potentielle Risiken f\u00fcr ausl\u00e4ndische Investoren. Die Schweiz ist der drittgr\u00f6sste bilaterale Entwicklungspartner des Kosovo und unterst\u00fctzt unter anderem auch die Bem\u00fchungen der Regierung, das Investitionsklima zu verbessern. Dank der Schweizer Unterst\u00fctzung wurde ein investitionsfreundlicherer Rechtsrahmen verabschiedet, sowie mehrere One-Stop-Shops eingerichtet und Online-Dienste entwickelt. Die kosovarischen Institutionen tragen nat\u00fcrlich die Hauptverantwortung f\u00fcr die Verbesserung der Rechtssicherheit und der politischen Stabilit\u00e4t, die f\u00fcr jeden Investor von entscheidender Bedeutung sind. Die bevorstehende Aufnahme von Verhandlungen zu einem Freihandelsabkommen zwischen dem Kosovo und den EFTA Staaten, ist ebenfalls ein ermutigendes Zeichen f\u00fcr die Entwicklung unserer bilateralen Wirtschaftsbeziehungen.<\/p>\n<p><strong>Albinfo.ch:<\/strong><strong> Die Schweiz ist eines der wichtigsten Partnerinnen von Kosovo bei der Korruptionsbek\u00e4mpfung. Glauben Sie, dass das Korruptionsniveau in Kosovo weiterhin hoch ist?<\/strong><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung der guten Regierungsf\u00fchrung in Kosovo ist seit 2007 eine der wichtigsten Priorit\u00e4ten der Schweiz. Durch das Kooperationsprogramm leistet die Schweiz einen Beitrag zum Kampf gegen die Korruption, so werden zum Beispiel die verantwortlichen Institutionen aber auch investigative Medien unterst\u00fctzt. Parallel dazu, unterst\u00fctzt das Basel Institute for Governance die Generalstaatsanwaltschaft dabei unterschlagene Verm\u00f6genswerte zu identifizieren und zur\u00fcckzufordern. Die Korruption in Kosovo ist nach wie vor eine Realit\u00e4t und hat lange Zeit die wirtschaftliche Entwicklung ausgebremst, jedoch ist sie weniger strukturell wie in anderen L\u00e4ndern der Region. Die Absicht der derzeitigen Regierung, die Korruption auf h\u00f6chster Ebene aktiv zu bek\u00e4mpfen, d\u00fcrfte daher zu einer Verbesserung der Situation f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Albinfo.ch:<\/strong><strong> Letztes Jahr stiegen die kosovarischen Exporte in die Schweiz um 35%, ein Trend, der sich fortgesetzt hat. Ist das Ihrer Meinung nach ein positives Zeichen, wenn Kosovos Exporte in die Schweiz steigen und umgekehrt?<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2020 stieg die Schweiz auf Platz 4 der kosovarischen Warenexporte (insbesondere M\u00f6bel, Plastikmaterialien und Metalle), die mehr als 40 Millionen CHF betrugen. Noch auff\u00e4lliger ist der deutliche Anstieg der Exporte in der Dienstleistungsindustrie, insbesondere im ICT-Bereich, die sich 2020 buchst\u00e4blich verdoppelt haben. Dank seiner jungen und qualifizierten Bev\u00f6lkerung und dem Vorteil der geografischen N\u00e4he (eine \u00dcberlegung, die im Zusammenhang mit der Pandemie an Bedeutung gewonnen hat) ist der Kosovo innerhalb weniger Jahre zu einer neuen &#8220;Near Offshore&#8221; Destination geworden. Die Tatsache, dass der Kosovo das Land mit der gr\u00f6\u00dften Anzahl an deutschsprachigen Personen in S\u00fcdosteuropa ist, stellt einen klaren komparativen Vorteil im Vergleich mit den Nachbarsl\u00e4ndern dar. Diese vielversprechenden M\u00f6glichkeiten und die Aussicht auf eine potentielle Ausweitung des Handelsvolumens haben auch dazu gef\u00fchrt, dass mehrere schweizerische und kosovarische Investoren im letzten Mai die Wirtschaftsvereinigung \u00abSchweiz-Kosovo (OEZK)\u00bb gegr\u00fcndet haben.<\/p>\n<p><strong>Albinfo.ch:<\/strong><strong> Herr Kolly, ich m\u00f6chte Sie etwas ganz besonders fragen. Es geht um die Anstellung der Hausfrauen in Kosovo, eine fast vergessene Gruppe in der Politik des Landes. Sie unterst\u00fctzen die Hausfrauen dabei, einer Arbeit nachzugehen. Das hat sich positiv auf die Hausfrauen ausgewirkt. Erz\u00e4hlen Sie uns von dieser Initiative. Wie kam es dazu?<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Frauen sind im kosovarischen Arbeitsmarkt immer noch stark unterrepr\u00e4sentiert. F\u00fcr die Schweiz ist es deshalb von zentraler Bedeutung, Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und sie aktiv zu f\u00f6rdern. Momentan sind rund 60% der derzeit besch\u00e4ftigten Frauen im Detailhandel t\u00e4tig. Die Schweiz unterst\u00fctzt diesen Sektor gezielt bei der Erarbeitung von Weiterbildungsangeboten, um bessere Aufstiegsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Frauen zu kreieren. Zudem haben wir auch die Ausbildung von \u00fcber 700 Frauen im Konditorei- und B\u00e4ckereisektor finanziert, damit sie ein Gesch\u00e4ft er\u00f6ffnen oder ausbauen k\u00f6nnen. Weiter werden auch Frauen im landwirtschaftlichen Bereich gef\u00f6rdert, wie etwa bei der Produktion von Heil- und Gew\u00fcrzpflanzen. In den letzten vier Jahren haben dank der Schweizer Unterst\u00fctzung rund 1.436 Frauen eine neue Arbeitsstelle gefunden. Um vorherrschende Vorurteile und Stereotypen in der Gesellschaft zu bek\u00e4mpfen, hat die Schweiz auch eine Sensibilisierungskampagne zur F\u00f6rderung der Bildung von M\u00e4dchen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Albinfo.ch:<\/strong><strong> Wir stehen vor dem Jahreswechsel. Was haben Sie f\u00fcr eine Botschaft an die Kosovarinnen und Kosovaren und die albanische Diaspora in der Schweiz und dar\u00fcber hinaus?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Demokratie in Kosovo war das Jahr 2021 von grosser Bedeutung. Der reibungslose Ablauf der Parlaments- und Kommunalwahlen zeugen vom herrschenden Pluralismus und der politischen Emanzipation des Kosovo. Die B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen des Kosovo, inklusive der Mitglieder der Diaspora in der Schweiz, haben in gro\u00dfer Anzahl an den Wahlen teilgenommen. Mit ihrer Stimmabgabe waren sie somit auch wichtige Treiber f\u00fcr die neu eingel\u00e4utete \u00c4ra des Wandels. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die kosovarische Diaspora mit ihrem Wissen, ihren F\u00e4higkeiten und ihrem Willen eine wichtige Schl\u00fcsselrolle zur Konsolidierung der Demokratie und der Wirtschaft in Kosovo spielen kann und wird.<\/p>\n<p><strong>(Interview wurde durch Drin Re\u00e7ica gef\u00fchrt)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Vorabend der Jahresferiens hat Albinfo.ch f\u00fcr seine Leser*innen ein exklusives Interview mit dem Schweizer Botschafter, Thomas Kolly, im Kosovo, gef\u00fchrt<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":527796,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1141,3952,1129,1140],"tags":[1261,1580,1633],"vendi":[],"content_country":[29888,31836,31837],"class_list":["post-527789","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-themen","category-kosova-de","category-ch-balkan","category-leben-in-der-schweiz","tag-interviste-de","tag-kosove-de-fr","tag-zvicer-de","content_country-zvicer","content_country-austria-de","content_country-germany-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/527789","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=527789"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/527789\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/527796"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=527789"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=527789"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=527789"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=527789"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=527789"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}