{"id":495111,"date":"2021-08-17T10:00:17","date_gmt":"2021-08-17T08:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=495111"},"modified":"2021-08-17T20:45:43","modified_gmt":"2021-08-17T18:45:43","slug":"auslaenderstatistik-1-halbjahr-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/auslaenderstatistik-1-halbjahr-2021\/","title":{"rendered":"Ausl\u00e4nderstatistik 1. Halbjahr 2021"},"content":{"rendered":"<div class=\"contentHead\"><\/div>\n<div class=\"mod mod-nsbnewsdetails\">\n<p><strong>Die Zuwanderung in die Schweiz nahm im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,9 Prozent zu. Die Auswanderung stieg um 8,4 Prozent. Diese Entwicklungen sind haupts\u00e4chlich darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass im Vergleich zur ersten Pandemiewelle vom Fr\u00fchjahr 2020 wieder mehr Personen aus Drittstaaten in die Schweiz ein- und ausgewandert sind. Der Wanderungssaldo lag bei 26 008 Personen und ist damit im Vergleich zur Vorjahresperiode konstant geblieben. Per Ende Juni 2021 lebten 2 128 812 Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder in der Schweiz.<\/strong><\/p>\n<p>Die Zuwanderung in die st\u00e4ndige ausl\u00e4ndische Wohnbev\u00f6lkerung nahm zwischen Januar und Juni 2021 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 um 2314 Personen zu (+3,9\u00a0%). W\u00e4hrend die Zuwanderung aus der EU\/EFTA gegen\u00fcber der Vorjahresperiode um 1627 Personen zur\u00fcckging, nahm diejenige aus Drittstaaten um 3940 Personen zu. Im gleichen Zeitraum haben 33\u00a0723 Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder die Schweiz verlassen, 8,4 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Dieser Anstieg ist haupts\u00e4chlich auf die Auswanderung von Drittstaatsangeh\u00f6rigen zur\u00fcckzuf\u00fchren, die um 2185 Personen zugenommen hat (+33\u00a0%).<\/p>\n<p>Der Wanderungssaldo der st\u00e4ndigen ausl\u00e4ndischen Wohnbev\u00f6lkerung lag mit 26\u00a0008 Personen praktisch auf dem gleichen Niveau wie im ersten Halbjahr 2020 (25\u00a0995 Personen). Der Wanderungssaldo der EU\/EFTA-Staatsangeh\u00f6rigen nahm um 9,9 Prozent ab, derjenige der Drittstaatsangeh\u00f6rigen um 1712 Personen zu.<\/p>\n<p>Der Vergleich mit dem Vorjahr ist bei den Wanderungsfl\u00fcssen und beim Wanderungssaldo insofern leicht verzerrt, als dass das Vereinigte K\u00f6nigreich bis am 31. Dezember 2020 zur Kategorie EU\/EFTA gez\u00e4hlt wurde. Seit dem 1. Januar 2021 geh\u00f6rt es zum Drittstaatsbereich. Im ersten Halbjahr 2021 betrug die Zuwanderung aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich in die st\u00e4ndige ausl\u00e4ndische Wohnbev\u00f6lkerung 1297 Personen. Aus der Schweiz ausgewandert sind 1068 Personen.<\/p>\n<p>Zusammengez\u00e4hlt kamen beim Kurz- und beim Langzeitaufenthalt 64\u00a0157 Personen in die Schweiz, um eine Erwerbst\u00e4tigkeit auszu\u00fcben, der Grossteil davon aus der EU\/EFTA (56\u00a0103 Personen). Das sind 122 Personen mehr als im ersten Halbjahr 2020 (+0,2 %). Von den kontingentierten Aufenthaltsbewilligungen f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige aus Drittstaaten wurden bis Ende Juni 2021 36 Prozent der Kurzaufenthaltsbewilligungen L und 37 Prozent der Aufenthaltsbewilligungen B ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Zwischen Januar und Juni 2021 wurden 29\u00a0279 Grenzg\u00e4ngerbewilligungen erteilt. Im Vergleich zur Vorjahresperiode hat dieser Wert um 1,5 Prozent zugenommen. Die Anzahl meldepflichtiger Kurzaufenthalter nahm um 11,9 Prozent auf 116\u00a0924 Personen ab. Meldepflichtige Kurzaufenthalte umfassen kurzfristige Stellenantritte bei Schweizer Arbeitgebern (65%), entsandte Arbeitnehmende (25%) sowie selbst\u00e4ndige Dienstleistungserbringer (10%) bis zu drei Monaten oder 90 Arbeitstagen im Kalenderjahr.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Per Ende Juni 2021 lebten 2 128 812 Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder in der Schweiz. 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