{"id":461839,"date":"2021-04-14T22:12:30","date_gmt":"2021-04-14T20:12:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=461839"},"modified":"2021-04-14T22:12:30","modified_gmt":"2021-04-14T20:12:30","slug":"oeffentliche-entwicklungshilfe-2020-bei-048-des-bruttonationaleinkommens-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/oeffentliche-entwicklungshilfe-2020-bei-048-des-bruttonationaleinkommens-der-schweiz\/","title":{"rendered":"\u00d6ffentliche Entwicklungshilfe 2020 bei 0,48% des Bruttonationaleinkommens der Schweiz"},"content":{"rendered":"<div class=\"contentHead\"><\/div>\n<div class=\"mod mod-nsbnewsdetails\">\n<p>Die Erh\u00f6hung der APD steht im Zusammenhang mit dem Zusatzkredit, den das Parlament im Juni 2020 zur Unterst\u00fctzung der internationalen Anstrengungen zur Abfederung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie bewilligt hat. Der zus\u00e4tzliche an die APD 2020 anrechenbare Betrag bel\u00e4uft sich auf 159 Millionen Franken. Der Anstieg der APD\/BNE-Quote im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 (0,42%) ist auf die kombinierte Wirkung dieses Zusatzkredits und des konjunkturellen Abschwungs aufgrund der Ausnahmesituation im Jahr 2020 zur\u00fcckzuf\u00fchren. Nach neuesten Sch\u00e4tzungen wird die durchschnittliche APD-Quote f\u00fcr die Laufzeit der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2021\u20132024 0,44% betragen.<\/p>\n<p>Bestimmte Kosten f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von Fl\u00fcchtlingen, Asylsuchenden und vorl\u00e4ufig aufgenommenen Personen in der Schweiz k\u00f6nnen der APD angerechnet werden. Diese beliefen sich 2020 auf 303 Millionen Franken, was einem Anteil von 9% am Gesamtbetrag der APD entspricht. Ohne Ber\u00fccksichtigung der Asylkosten betrug das Verh\u00e4ltnis APD\/BNE 0,44%.<\/p>\n<p><strong>Rolle der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz<\/strong><br \/>\nMit ihrer internationalen Zusammenarbeit tr\u00e4gt die Schweiz zur Bek\u00e4mpfung der Armut und zur Bew\u00e4ltigung von globalen Herausforderungen wie Pandemien und Klimawandel, zur F\u00f6rderung des Friedens und der Menschenrechte sowie zur Beseitigung der Ursachen von Flucht und irregul\u00e4rer Migration bei. Sie setzt sich f\u00fcr eine umweltvertr\u00e4gliche Entwicklung auf der ganzen Welt und insbesondere f\u00fcr eine nachhaltige Bewirtschaftung der nat\u00fcrlichen Ressourcen ein.<\/p>\n<p>Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz wird haupts\u00e4chlich von der Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des EDA, dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (SECO) des WBF und der Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) des EDA umgesetzt. Zu diesen Ausgaben f\u00fcr die internationale Zusammenarbeit hinzu kommen die als APD anrechenbaren Ausgaben der \u00fcbrigen Bundesstellen (einschliesslich Asylkosten) sowie die Beitr\u00e4ge der Schweizer Kantone und Gemeinden.<\/p>\n<p><strong>Berechnung der APD und internationaler Vergleich<\/strong><br \/>\nDie \u00f6ffentliche Entwicklungshilfe wird gem\u00e4ss international vereinbarten Richtlinien des Entwicklungshilfeausschusses (DAC) der Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) berechnet. Diese erm\u00f6glichen einen internationalen Vergleich des Anteils des Bruttonationaleinkommens, den die 29 Mitgliedstaaten des DAC f\u00fcr die APD verwenden.<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss Medienmitteilung der OECD haben 16 DAC-Mitgliedstaaten ihre Beitr\u00e4ge 2020 erh\u00f6ht, darunter die Schweiz. 13 L\u00e4nder haben ihr Engagement reduziert. Schweden, Norwegen, Luxemburg, D\u00e4nemark, Deutschland und Grossbritannien erreichten den von der UNO geforderten Anteil von 0,7% des BNE. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz 2020 auf Platz 9 der DAC-Rangliste.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2020 wendete die Schweiz 3,343 Milliarden Franken f\u00fcr die \u00f6ffentliche Entwicklungshilfe (APD) auf. Das sind 263 Millionen Franken mehr als 2019. Der Anteil der Schweizer APD am Bruttonationaleinkommen (BNE) betrug 0,48%<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":356714,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1141,1140],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-461839","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-themen","category-leben-in-der-schweiz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/461839","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=461839"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/461839\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/356714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=461839"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=461839"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=461839"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=461839"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=461839"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}