{"id":421692,"date":"2020-11-11T22:45:28","date_gmt":"2020-11-11T21:45:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=421692"},"modified":"2020-11-11T22:24:11","modified_gmt":"2020-11-11T21:24:11","slug":"coronavirus-bundesrat-erhoeht-den-kredit-zur-beschaffung-von-covid-19-impfstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/coronavirus-bundesrat-erhoeht-den-kredit-zur-beschaffung-von-covid-19-impfstoff\/","title":{"rendered":"Coronavirus: Bundesrat erh\u00f6ht den Kredit zur Beschaffung von Covid-19-Impfstoff"},"content":{"rendered":"<div class=\"contentHead\"><\/div>\n<div class=\"mod mod-nsbnewsdetails\">\n<p><strong>Der Bund will der Schweizer Bev\u00f6lkerung einen raschen Zugang zu einem sicheren und wirksamen Covid-19-Impfstoff gew\u00e4hrleisten. Dazu hat der Bundesrat bereits einen ersten Kredit von 300 Millionen Franken bewilligt. An der Bundesratssitzung vom 11. November hat er entschieden, diesen Betrag um 100 Millionen Franken zu erh\u00f6hen, um ausreichend Spielraum f\u00fcr weitere Beschaffungen zu haben. Bisher hat der Bund mit zwei Impfstoffherstellern einen Vertrag abgeschlossen.<\/strong><\/p>\n<p>Noch kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, welche Unternehmen bzw. welche Impfstoffe sich am Ende durchsetzen und der Schweizer Bev\u00f6lkerung zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen. Der Bund setzt bei der Beschaffung von Covid-19-Impfstoffen deshalb auf mehrere Hersteller. Wie bei jeder Impfung gilt, dass der verwendete Impfstoff sicher und wirksam sein muss. Dies sind auch die Grundbedingungen f\u00fcr eine Zulassung durch Swissmedic.<\/p>\n<p>Um die Beschaffungsstrategie des Bundes umzusetzen, m\u00fcssen weitere Reservationsvertr\u00e4ge eingegangen werden. Damit gehen zus\u00e4tzliche finanzielle Verpflichtungen einher. Der Bundesrat hat deshalb den Kredit f\u00fcr den Zugang zu Covid-19-Impfstoffen um 100 auf 400 Millionen Franken angehoben. Der Betrag stammt aus bereits bewilligten Covid-19-Krediten, welche im Armeebudget eingestellt sind.<\/p>\n<h2>Zugang zu mehreren Millionen Impfdosen gesichert<\/h2>\n<p>Bisher hat der Bund mit zwei Impfstoffherstellern Vertr\u00e4ge abgeschlossen. Bei der Firma Moderna hat er sich den Zugang zu 4,5 Millionen Impfdosen gesichert. Mit dem britischen Pharmaunternehmen AstraZeneca und der schwedischen Regierung vereinbarte er die Lieferung von bis zu 5,3 Millionen Impfdosen. Hinzu kommt die Teilnahme an der internationalen COVAX-Initiative, ein globales Einkaufsprogramm, um Covid-19-Impfstoffe f\u00fcr bis zu 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung zu beschaffen. Dies w\u00fcrde im Idealfall bis zu 3.2 Millionen zus\u00e4tzlichen Impfdosen gleichkommen.<\/p>\n<p>Nebst Pr\u00e4vention ist auch die Behandlung von Covid-19-Infekten relevant. Deshalb sicherte sich der Bund im Sommer 2020 ein Immunotherapeutikum von Molecular Partners. Das Medikament k\u00f6nnte in gewissen F\u00e4llen auch prophylaktisch zum Schutz vor einer Infektion verabreicht werden.<\/p>\n<p>Der Bund steht im Gespr\u00e4ch mit weiteren Herstellern von vielversprechenden Impfstoffkandidaten, um zus\u00e4tzliche Vertr\u00e4ge abzuschliessen. Die Impfstrategie und die Impfempfehlungen werden von den einzelnen Impfstoffen abh\u00e4ngen und die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse ber\u00fccksichtigen \u2013 dies unter engem Einbezug der Eidgen\u00f6ssischen Kommission f\u00fcr Impffragen (EKIF).<\/p>\n<p>Wann ein Impfstoff zur Verf\u00fcgung steht, kann heute noch nicht gesagt werden. Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit geht indes davon aus, dass im ersten Halbjahr 2021 erste Impfungen in der Schweiz durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher hat der Bund mit zwei Impfstoffherstellern Vertr\u00e4ge abgeschlossen. Bei der Firma Moderna hat er sich den Zugang zu 4,5 Millionen Impfdosen gesichert. 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