{"id":378502,"date":"2020-05-14T22:27:48","date_gmt":"2020-05-14T20:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=378502"},"modified":"2020-05-14T22:35:58","modified_gmt":"2020-05-14T20:35:58","slug":"die-schweiz-reagiert-auf-humanitaere-beduerfnisse-und-unterstuetzt-die-entwicklung-von-diagnostika-therapien-und-impfstoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/die-schweiz-reagiert-auf-humanitaere-beduerfnisse-und-unterstuetzt-die-entwicklung-von-diagnostika-therapien-und-impfstoffen\/","title":{"rendered":"Die Schweiz unterst\u00fctzt die Entwicklung von Diagnostika, Therapien und Impfstoffen"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. Mai 2020 \u00fcber die Verwendung von 175 Millionen Franken im weltweiten Kampf gegen die COVID-19-Pandemie entschieden. Mit diesem Betrag soll einerseits humanit\u00e4re Hilfe geleistet und andererseits die Entwicklung, die Produktion und ein global gerechter Zugang zu Diagnostika, Therapien und Impfstoffen gef\u00f6rdert werden. Die 175 Millionen Franken sind Teil eines Pakets von 400 Millionen Franken, welches der Bundesrat vor zwei Wochen verabschiedet hatte.<\/p>\n<p>Am 29. April 2020 hatte der Bundesrat 400 Millionen Franken f\u00fcr die internationale Bew\u00e4ltigung der COVID -19-Pandemie beschlossen. Damit sollen Menschen in Armut und Not unterst\u00fctzt werden, insbesondere in Entwicklungsl\u00e4ndern. So gew\u00e4hrt die Schweiz dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ein Darlehen in der H\u00f6he von 200 Millionen Franken und leistet einen Sofortbeitrag von 25 Millionen Franken an den Katastrophenfonds des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF). An seiner Sitzung vom 13. Mai 2020 hat der Bundesrat nun die Verwendung der restlichen 175 Millionen Franken konkretisiert.<\/p>\n<p><strong>Humanit\u00e4re Hilfe, Innovation und Gesundheit im Fokus<\/strong><\/p>\n<p>Von diesen 175 Millionen Franken hat die Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) bereits Beitr\u00e4ge in H\u00f6he von 52 Millionen geleistet: Dazu geh\u00f6ren Beitr\u00e4ge an die UNO und die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung sowie bilaterale Hilfe in humanit\u00e4ren Krisenregionen, inklusive Hilfsg\u00fcterlieferungen. Der \u00abCoalition for Epidemic Preparedness Innovations\u00bb (CEPI) stellte die Schweiz zudem 10 Millionen Franken f\u00fcr die Forschung an einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Der Bundesrat hat heute beschlossen, weitere Aktionen zu unterst\u00fctzen:<br \/>\n&#8211;\u00a060 Millionen sind f\u00fcr die Entwicklung und Bereitstellung von Diagnostika, Therapien und Impfstoffen f\u00fcr COVID-19 vorgesehen. Die H\u00e4lfte davon erh\u00e4lt die in Genf ans\u00e4ssige Organisation \u00abGavi\u00bb, die sich auf das Bereitstellen von Impfstoffen in Entwicklungsl\u00e4ndern spezialisiert hat. Die andere H\u00e4lfte geht an die Stiftungen \u00abWellcome Trust\u00bb und die \u00abFoundation for Innovative New Diagnostics\u00bb, die den Zugang zu Diagnostika und Therapien f\u00fcr COVID-19 f\u00fcr Menschen in Entwicklungsl\u00e4ndern f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a050,5 Millionen werden zur Deckung des weltweit zunehmenden Bedarfs nach humanit\u00e4rer Hilfe verwendet, einerseits f\u00fcr die Nothilfe-Appelle der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung sowie der UNO und andererseits f\u00fcr bilaterale Hilfe.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a02,5 Millionen stellt die Schweiz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) f\u00fcr die Koordination der internationalen Reaktion gegen COVID-19 zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Diese Beitr\u00e4ge sind im Interesse der Schweiz f\u00fcr eine starke internationale Reaktion auf eine Pandemie, die keine Grenzen kennt. Der Entscheid folgt einer Motion der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, die f\u00fcr das Jahr 2020 eine Erh\u00f6hung der Kredite f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe um 100 Millionen Franken fordert.<\/p>\n<p>Aufgrund der aktuellen Situation kann das EDA bis Ende Jahr rund 20 Millionen Franken einsparen. Dieses Geld soll f\u00fcr die humanit\u00e4re Hilfe im Rahmen von COVID-19 ausgegeben werden.<\/p>\n<p><strong>Entwicklungsl\u00e4nder besonders stark gef\u00e4hrdet<\/strong><\/p>\n<p>COVID-19 wirkt sich nicht nur auf die Gesundheit, sondern auch auf das wirtschaftliche und soziale Leben aus. Entwicklungsl\u00e4nder trifft das Virus besonders stark: Oft fehlt ein funktionierendes Gesundheitssystem und die Menschen haben weder Ersparnisse noch geregelte Arbeitsverh\u00e4ltnisse oder ein stabiles Sozialsystem, das sie vor dem Verlust ihrer Existenzgrundlage sch\u00fctzen k\u00f6nnte. Mit dem Verlust der Existenzgrundlage steigt das Risiko von Unruhen, Flucht und irregul\u00e4rer Migration. Die Schweiz hat ein grosses Interesse, diesen von Armut und Not betroffenen Menschen rasch und unb\u00fcrokratisch zu helfen. Als Gaststaat zahlreicher internationaler Organisationen in Genf verf\u00fcgt die Schweiz \u00fcber wichtige Werkzeuge einen bedeutenden Beitrag zu leisten, um die Folgen dieser Pandemie weltweit abzufedern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An seiner Sitzung vom 13. 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