{"id":334044,"date":"2019-12-03T12:22:48","date_gmt":"2019-12-03T11:22:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=334044"},"modified":"2019-12-03T12:22:48","modified_gmt":"2019-12-03T11:22:48","slug":"gruene-erzielen-den-groessten-sitzgewinn-seit-einfuehrung-der-proporzwahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/gruene-erzielen-den-groessten-sitzgewinn-seit-einfuehrung-der-proporzwahl\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne erzielen den gr\u00f6ssten Sitzgewinn seit Einf\u00fchrung der Proporzwahl"},"content":{"rendered":"<p>An den eidgen\u00f6ssischen Wahlen vom 20. Oktober 2019 erh\u00f6hte die Gr\u00fcne Partei der Schweiz (GPS) ihren W\u00e4hleranteil um 6,1 Prozentpunkte auf insgesamt 13,2% und die Gr\u00fcnliberale Partei (GLP) konnte ihren Anteil um 3,2 Prozentpunkte auf 7,8% (bzw. von 7 auf 16 Sitze) steigern. Mit 17 zus\u00e4tzlichen Sitzen sind die Gr\u00fcnen neu die viertgr\u00f6sste Partei im Nationalrat. Sie verzeichneten den gr\u00f6ssten Sitzgewinn einer Partei seit der Einf\u00fchrung der Proporzwahl 1919. Das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) stellt die detaillierten definitiven Wahlergebnisse sowie eine vertiefte Analyse zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6sste Verliererin der Nationalratswahlen 2019 war die Schweizerische Volkspartei (SVP), die an den Wahlen 2015 noch den gr\u00f6ssten Zuwachs erzielt hatte. Ihr W\u00e4hleranteil verringerte sich um 3,8 Prozentpunkte und sie verlor 12 Sitze. Dennoch bleibt sie mit 25,6% der Stimmen mit Abstand die st\u00e4rkste Partei im Nationalrat.<\/p>\n<p><strong>Die Bundesratsparteien schw\u00e4cheln<\/strong><\/p>\n<p>Nebst der SVP haben auch die anderen drei Bundesratsparteien an W\u00e4hlerst\u00e4rke eingeb\u00fcsst und Sitze verloren. Der W\u00e4hleranteil der Sozialdemokratischen Partei (SP) verringerte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 16,8%, jener der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP) um 1,3 Punkte auf 15,1% und jener der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP) um 0,3 Punkte auf 11,4%. Absolut betrachtet sind dies die schw\u00e4chsten Resultate in der Geschichte dieser drei Parteien. SP und FDP verloren je vier Sitze und kamen damit auf 39 bzw. 29 Mandate, w\u00e4hrend die CVP ihre Sitzzahl um zwei Mandate auf 25 verringerte.<\/p>\n<p>Die vier Bundesratsparteien teilen sich insgesamt 146 Nationalratssitze, was einem W\u00e4hleranteil von 68,9% entspricht. Dieses Ergebnis ist vergleichbar mit jenem der Wahlen von 1991, als die Regierungsparteien 69,4% der Stimmen und 145 Mandate erreichten.<\/p>\n<p><strong>Rekordergebnisse bei den gr\u00fcnen Parteien<\/strong><\/p>\n<p>Die GPS erzielte mit 13,2% ihr bestes Wahlergebnis auf nationaler Ebene seit Bestehen der Partei. Den bisher h\u00f6chsten Stimmenanteil hatte sie 2007 mit 9,6% erreicht. Im Vergleich zu 2015 konnten die Gr\u00fcnen ihre W\u00e4hlerst\u00e4rke um 6,1 Prozentpunkte steigern. Dies ist in Prozentpunkten die zweitgr\u00f6sste Zunahme nach den historischen 7,6 Prozentpunkten (15 gewonnene Sitze) der SVP zwischen 1995 und 1999.<br \/>\nDie GLP konnte ihren W\u00e4hleranteil im Vergleich zu den Nationalratswahlen 2015 um 3,2 Prozentpunkte erh\u00f6hen und erzielte mit 7,8% der Stimmen ebenfalls ihr bisher bestes Wahlergebnis.<\/p>\n<p><strong>Definitive Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p>Diese Zahlen sowie zahlreiche weitere Ergebnisse sind in der Publikation zu den Nationalratswah-len 2019 enthalten. Es werden unter anderem die Wahlergebnisse der einzelnen Parteien pr\u00e4sen-tiert und im Zeitverlauf von 1971 bis 2019 sowie nach Kanton und Sprachregion aufgeschl\u00fcsselt analysiert. S\u00e4mtliche definitiven Resultate sind in elektronischer Form auf dem BFS-Webportal verf\u00fcgbar. Unter dem Thema Politik k\u00f6nnen zahlreiche statistische Informationen zu den Partei-st\u00e4rken und Sitzen in Form von Karten, Tabellen, Daten und Grafiken heruntergeladen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GPS erzielte mit 13,2% ihr bestes Wahlergebnis auf nationaler Ebene seit Bestehen der Partei. 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