{"id":228679,"date":"2018-11-15T11:30:39","date_gmt":"2018-11-15T10:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=228679"},"modified":"2018-11-14T02:25:55","modified_gmt":"2018-11-14T01:25:55","slug":"klosi-albanien-steht-ein-hoehepunkt-in-sachen-tourismussaison-bevor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/klosi-albanien-steht-ein-hoehepunkt-in-sachen-tourismussaison-bevor\/","title":{"rendered":"Klosi: Albanien steht ein H\u00f6hepunkt in Sachen Tourismussaison bevor"},"content":{"rendered":"<p>Der albanische Minister f\u00fcr Tourismus, Blendi Klosi, erz\u00e4hlt im Gespr\u00e4ch mit albinfo.ch, weshalb die Erwartungen f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Tourismussaison in Albanien gross sind. Neu sind in dieser Saison unter Anderem: Die Sommer Saison dauert nicht mehr zwei Monate, sondern f\u00fcr 150 Tage, in den wichtigsten Tourismusdestinationen, wie auch in D\u00f6rfern wird viel erneuert, wie auch in St\u00e4dten wie Durr\u00ebs, Sh\u00ebn Gjini, Velipoja etc gr\u00f6ssere Investitionen get\u00e4tigt wurden. \u201cDie ausl\u00e4ndischen Touristen werden in Albanien einen diversifizierten Tourismus vorfinden. Landesweit planen Tourismus-, Kultur- und Landwirtschaftsministerium rund f\u00fcnfhundert Aktivit\u00e4ten; Konzerte, Festivals und andere Festanl\u00e4sse\u201d<\/p>\n<p><strong>Albinfo.ch: Albanien ist zur Zeit weltweit eine der interessantesten Tourismusdestinationen, dies auch gem\u00e4ss den Ranglisten einschl\u00e4giger internationaler Medien. Wie sieht die aktuelle touristische Realit\u00e4t aus?<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/butrint.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-228674 size-large\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/butrint-1024x742.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"464\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/butrint-1024x742.jpg 1024w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/butrint-300x217.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/butrint-768x556.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/butrint-547x396.jpg 547w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/butrint-138x100.jpg 138w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/butrint-242x175.jpg 242w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/butrint.jpg 1548w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Blendi Klosi:<\/strong> Hinter der aktuellen touristischen Wirklichkeit steckt viel Arbeit, die von albanischen Unternehmen in den letzten zwei Jahrzehnten geleistet worden ist. Es wurde viel investiert, um das Image des Landes zu ver\u00e4ndern, die Stadtzentren zu verbessern. Der urbane Neuaufbau ist ein konkretes Beispiel, wie sich eine \u00f6ffentliche Investition in wirtschaftlichen Gewinn umwandeln l\u00e4sst. Die \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tze in den St\u00e4dten wurden in authentische touristische Orte umgewandelt. Aber auch die politische Stabilit\u00e4t des Landes ist ein Faktor, der Albanien zu einer attraktiven Tourismusdestination macht, denn Sicherheit ist eines der wichtigsten Anliegen der ausl\u00e4ndischen Touristen. Und dazu kommen unsere Natursch\u00f6nheiten, die sichtlich die Aufmerksamkeit der ausl\u00e4ndischen Fachmedien auf sich gezogen haben.<\/p>\n<p><strong>Was ist konkret neu dieses Jahr ?<\/strong><\/p>\n<p>Erstens wird die Sommersaison nicht mehr zwei Monate, sondern f\u00fcr 150 Tage dauern. Mittlerweile haben wir einen ausdauernden und alternativen Tourismus, (kulinarischen, kulturellen Tourismus usw). Neu sind auch Angebote in l\u00e4ndlichen Gebieten, in den wichtigsten touristischen Destinationen, in den D\u00f6rfern, sowie get\u00e4tigte Investitionen in St\u00e4dten wie Durr\u00ebs, Sh\u00ebn Gjini, Velipoja. Ausserordentliche Investitionen gab es in Vlora, in Himara und in Saranda. Grosse Investitionen erfolgten auch am Ufer des Sees von Pogradec, in der Stadt Kor\u00e7a. Tirana ist ebenfalls ein sehr beliebtes Reiseziel bei ausl\u00e4ndischen Touristen. Wir haben also, nebst den Natursch\u00f6nheiten, die uns Gott geschenkt hat, Investitionen get\u00e4tigt, und mit der Restauration von Objekten des kulturellen Erbes und von religi\u00f6sen St\u00e4tten auch den kulturellen Tourismus weiterentwickelt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_228677\" aria-describedby=\"caption-attachment-228677\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-228677 size-large\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2-182x101.jpg 182w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2-790x443.jpg 790w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2-587x330.jpg 587w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2-178x100.jpg 178w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2-265x149.jpg 265w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/liqejt-e-lures-2.jpg 1967w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-228677\" class=\"wp-caption-text\">August 2016, Lure National Park(Albania)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Wie empfindlich ist der Sektor und welche Erwartungen haben Sie verglichen mit andern Jahren?\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Der Tourismus ist zwar ein gewinnbringender, starker Sektor, der materiellen Wohlstand produziert, doch er ist auch sehr empfindlich, denn es k\u00f6nnen Fehler geschehen, die die progressive Entwicklung beeintr\u00e4chtigen. Deshalb haben wir die Zahl der Fachleute in diesem Bereich erh\u00f6ht. Der Anstieg der Touristenzahlen hat uns vor viele neue Verantwortlichkeiten gestellt. Dieses Jahr erwarten wir viel mehr Touristen als in den letzen drei bis vier Jahren. Gem\u00e4ss Voraussagen werden wir einen Zuwachs von 17% ausl\u00e4ndischer Touristen haben. 2017 hatten alle im Tourismusmanagement T\u00e4tigen zusammen rund 200 \u2013 300 Millionen Euro Gewinn gemacht. Der Tourismus ist zurzeit eine unserer st\u00e4rksten Industrien. Tritt dieser Anstieg ein, sind grosse Eink\u00fcnfte f\u00fcr alle voraussehbar. Wir beobachten dieses Jahr eine Zunahme von touristischen Charterfl\u00fcgen aus L\u00e4ndern wie Israel, Russland, den skandinavischen L\u00e4ndern, dem Baltikum. Wir befinden uns nun in den Agenden dieser internationalen Betreiber. Insgesamt erwarten wir \u00fcber 300 Charterfl\u00fcge.<\/p>\n<p><strong>Wie war dieses Jahr die Zusammenarbeit mit den einheimischen Betreibern?<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben laufend mit allen albanischen Betreibern kommuniziert. Es gelang diesen auch, ihre europ\u00e4ischen Partner vom touristischen Potential Albaniens zu \u00fcberzeugen. Nat\u00fcrlich sind f\u00fcr alle starke Regeln aufgestellt worden, wir haben viel strukturiertere Beziehungen, da es sich um ein sich schnell entwickelndes Business handelt. Jedes Jahr analysieren wir die problematischen Bereiche, und wir werden dies auch dieses Mal tun. Ich hoffe, dass wir eine ausgezeichnete Saison haben werden.<\/p>\n<p><strong>Welche Botschaft habe Sie an die Ausl\u00e4nder, die Albanien besuchen m\u00f6chten?<\/strong><\/p>\n<p>Sie werden einen diversifizierten Tourismus vorfinden. Rund f\u00fcnfhunder Aktivit\u00e4ten, wie Konzerte, Festivals, Festanl\u00e4sse etc, sind vom Tourismus-, vom Kultur- und vom Landwirtschaftsministerium programmiert und das landesweit. \u201cDas Fest auf dem Teller\u201d etwa ist eine Neuheit dieses Jahres. Auch die Sauberkeit ist nun auf viel h\u00f6herem Niveau als in vergangenen Jahren, nachdem Tausende von Freiwilligen verschiedene Orte gereinigt haben. Doch nat\u00fcrlich geh\u00f6ren zur touristischen Realit\u00e4t auch menschliche Werte wie Gastfreundschaft und l\u00e4chelnde Menschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Politische Stabilit\u00e4t ist ein Plus f\u00fcr den Tourismus<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Auch die politische Stabilit\u00e4t ist ein Faktor, der Albanien zu einer attraktiven Tourismusdestination macht, weil Sicherheit eines der wichtigsten Anliegen der ausl\u00e4ndischen Touristen ist.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Es werden \u00fcber dreihundert Charterfl\u00fcge erwartet<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Wir sehen dieses Jahr eine Zunahme von touristischen Charterfl\u00fcgen aus L\u00e4ndern wie Israel, Russland, den skandinavischen L\u00e4ndern, dem Baltikum. Wir befinden uns nun in den Agenden dieser internationalen Betreiber. Insgesamt erwarten wir \u00fcber dreihundert Charterfl\u00fcge.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>(\u00dcbersetzung auf Deutsch: Sarah Grettler)<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cNebst den Sch\u00f6nheiten der Natur, die uns Gott geschenkt hat, haben wir auch investiert. Hinter der jetzigen touristischen Realit\u00e4t steckt viel Arbeit, die von albanischen Unternehmen in den letzten zwei Jahrzehnten geleistet worden ist\u201d, sagt Tourismusminister Blendi Klosi<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":228671,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10649,9411,24656,1129,2234],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-228679","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-albanien","category-albanien-jenseits-des-meeres","category-tourismus","category-ch-balkan","category-dossier-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=228679"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228679\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/228671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=228679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=228679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=228679"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=228679"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=228679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}