{"id":228656,"date":"2018-11-18T11:30:01","date_gmt":"2018-11-18T10:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=228656"},"modified":"2020-05-26T00:16:16","modified_gmt":"2020-05-25T22:16:16","slug":"komm-und-erlebe-deine-legende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/komm-und-erlebe-deine-legende\/","title":{"rendered":"Komm und\u00a0erlebe deine Legende\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Wir sind in Theth. In der vierhundertj\u00e4hrigen\u00a0Kulla\u00a0e Ngujimit. Sokol Ko\u00e7eku, ihr Erbe, heisst uns willkommen.\u00a0Von der Taille\u00a0an\u00a0mit der\u00a0Volkstracht aus\u00a0schwarzroter Weste, weisser Sch\u00e4rpe und\u00a0dem\u00a0Filzhut\u00a0des Dukagjin\u00a0bekleidet,\u00a0in Kombination mit zeitgen\u00f6ssischen Kleidungsst\u00fccken, beginnt der elegante Bergbewohner von etwas \u00fcber 40 Jahren\u00a0von der\u00a0Kulla e Ngujimit, dem Wohnturm\u00a0der Belagerung zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/legj.1-kulla-e-ngujimit.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-228461 size-large\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/legj.1-kulla-e-ngujimit-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/legj.1-kulla-e-ngujimit-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/legj.1-kulla-e-ngujimit-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/legj.1-kulla-e-ngujimit-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/legj.1-kulla-e-ngujimit-210x141.jpg 210w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/legj.1-kulla-e-ngujimit-587x392.jpg 587w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/legj.1-kulla-e-ngujimit-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/legj.1-kulla-e-ngujimit-262x175.jpg 262w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>&#8220;Kulla e\u00a0Ngujimit&#8221;* , Theth\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Drei Jahrhunderte im Dienst der Vers\u00f6hnung von Blutfehden<\/strong><\/p>\n<p>Die Kulla der Belagerung\u00a0stand dreihundert Jahre lang\u00a0im Dienst der Vers\u00f6hnung von Blutfehden. Seit einem Jahrhundert ist dies nun vorbei, weil der Kanun des Lek Dukagjini nicht mehr existiert. \u201eNun fragen Sie sich, weshalb sie Kulla der Belagerung und nicht\u00a0Kulla\u00a0der Vers\u00f6hnung heisst. Weil sich nicht alle vers\u00f6hnten, die sie betraten. Es war wie ein Gericht, weder wurde allen vergeben, noch wurden alle verurteilt\u201c, berichtet Sokol.<\/p>\n<p>Beim Abstieg von der Kulla\u00a0begegnen wir\u00a0einer langen Reihe ausl\u00e4ndischer Touristen, die darauf warten,\u00a0diese zu besichtigen und Sokol zuzuh\u00f6ren, w\u00e4hrend am Ausgang des Hofes Maria, seine dreizehnj\u00e4hrige Tochter,\u00a0wartet,\u00a0die jede Saison, kaum\u00a0beginnen die Schulferien, von Shkodra\u00a0herkommt und ihrem Vater hilft.<\/p>\n<p>Theth\u00a0ist 180 Kilometer von Tirana entfernt. Von diesen sind 132\u00a0asphaltiert und die letzten 18 off road. Es\u00a0empfiehlt sich daher nicht, den Weg nach Theth in einem\u00a0tiefliegenden Auto zu\u00a0machen.<\/p>\n<p>Theth liegt am Rand des Shalatales, inmitten eines Felsmassivs von 2400 Quadratkilometern Ausdehnung. Es wird von den zw\u00f6lf h\u00f6chsten\u00a0Gipfeln Albaniens umgeben. Beinahe zwei Drittel des Parks sind von Wald bedeckt. Es ist ein idealer Ort f\u00fcr Alpinisten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-228464 size-large\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth-182x101.jpg 182w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth-790x443.jpg 790w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth-587x330.jpg 587w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth-178x100.jpg 178w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth-265x149.jpg 265w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2.-fshati-theth.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Panorama von Theth<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Strassen f\u00fchren nach Theth. Eine von Shkodra nach Koplik e Razm\u00eb, die andere durch das Shalatal. Beide Strassen sind gleich lang, rund neunzig Kilometer von Shkodra.\u00a0 Wir nehmen die 86 km lange Strasse von Shkodra. Nachdem wir die Nationalstrasse Shkodra &#8211; Han i Hotit hinter uns gelassen haben, beginnen wir in der Gegend von Koplik den\u00a0insgesamt 45 km langen\u00a0Aufstieg in Richtung Berge. Mit der Zeit beginnt\u00a0sich\u00a0das Landschaftsbild zu ver\u00e4ndern, die H\u00fcgel und Ebenen machen\u00a0Bergketten Platz, die je n\u00e4her\u00a0umso gewaltiger erscheinen und den Reisenden einen grossartigen Anblick darbieten. Theth ist 600 \u2013 900\u00a0m \u00fcber Meeresh\u00f6he. Durch den Ort fliesst die Shala, die am Gipfel der Radohima entspringt und sich in den See von Koman ergiesst.<\/p>\n<p><strong>80-j\u00e4hriges Paar\u00a0beim Wandern<\/strong><\/p>\n<p>Mit uns\u00a0ist auch ein\u00a0altes\u00a0Ehepaar um die 80. Grossvater Bira\u00e7i und Mutter Refiko, die\u00a0danach\u00a0mit\u00a0beeindruckendem Mut den Aufstieg zum Wasserfall von Grunas und am n\u00e4chsten Tag zum Syri i Kalt\u00ebr machen werden.\u00a0Wie\u00a0Grossvater Bira\u00e7i,\u00a0von Beruf Agronom, sagt,\u00a0h\u00e4tten die Alpen Spitzen und Felskuppen,\u00a0der\u00a0Korap jedoch Distinen. Hier beginnt das Abenteuer: Die letzten 18 Kilometer\u00a0f\u00fcr den Abstieg ins Tal sind nicht asphaltiert, sondern off road, aber mit Schotter bedeckt.\u00a0F\u00fcr wenig Abenteuerlustige ist\u00a0das die schwierigste Strecke.<\/p>\n<p><strong>Theth wurde schon 1923 mit einer Autostrasse erschlossen<\/strong><\/p>\n<p>In der\u00a0vor drei Jahrzehnten herausgegebenen Albanischen Enzyklop\u00e4die steht: \u201eTheth ist das erste Dorf, das \u00fcber eine Autostrasse\u00a0an eine Stadt angeschlossen wurde, bereits 1923.\u201c Doch\u00a0wegen fehlender Grundvoraussetzungen leben zurzeit nur 25 Familien ganzj\u00e4hrig\u00a0in Theth.<\/p>\n<p>\u00dcberall in diesen Bergen, die den Namen Bjeshk\u00ebt e Namura \u2013 die verwunschenen Berge \u2013 tragen, k\u00f6nnte eine Legende in Stein gehauen sein, die von den Bewohnern \u00fcber die Jahrhunderte weitergegeben wurde und die in Albanien als das Epos der Helden bekannt ist. Muj\u00eb und Halil waren zwei gigantische Br\u00fcder gross wie Berge, die die\u00a0Hochgebirgsweiden gegen Eroberer verteidigten. Die Liebe von Halil, des\u00a0j\u00fcngeren Bruders, wird gleich erz\u00e4hlt wie jene von Paris f\u00fcr Helena.\u00a0Der Klagegesang von Ajkuna, ihrer Mutter, wie\u00a0jener von K\u00f6nig Priamus f\u00fcr Hektor.\u00a0Die Shtojzovallen waren Bergfeen,\u00a0der Helden\u00a0Musen\u00a0f\u00fcr Tapferkeit und\u00a0Lyrik. Sie waren die G\u00f6tter der Albaner. Viele ausl\u00e4ndische Forscher sehen grosse \u00c4hnlichkeiten zwischen dem albanischen Epos und der Ilias von Homer. Wie dem auch sei,\u00a0dies\u00a0ist\u00a0die\u00a0albanische Ilias, sch\u00f6n und rein. Wenn Sie umgeben sind von all den Bergen, lassen Sie etwas Stille einkehren, und\u00a0Sie werden sp\u00fcren, was sich einst ereignete.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/3.-malsori-me-lahute.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-228470 size-large\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/3.-malsori-me-lahute-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/3.-malsori-me-lahute-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/3.-malsori-me-lahute-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/3.-malsori-me-lahute-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/3.-malsori-me-lahute-528x396.jpg 528w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/3.-malsori-me-lahute-133x100.jpg 133w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/3.-malsori-me-lahute-233x175.jpg 233w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/3.-malsori-me-lahute.jpg 1690w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Bergbewohner mit Lahuta\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte von Theth und Shala ist verbunden mit jener des illyrischen Stammes der Labeaten. Theth ist erstmals dokumentiert im Registerheft des Sandschaks von Shkodra, im Jahr 1485, unter dem Namen Fusha, und hatte in jener Zeit lediglich sieben grosse H\u00e4user. Coronello ist der Erste, der Theth auf der Karte von 1688 erw\u00e4hnt, w\u00e4hrend im Jahr 1916-1917\u00a0jener Shtjef\u00ebn Gje\u00e7ovi\u00a0nach\u00a0Theth geht, der \u00fcber das Dorf schreiben und es bekannt machen wird. 1921\u00a0besitzt Theth eine vom Amerikanischen Roten Kreuz erbaute Schule und sp\u00e4ter, 1936, wird die Autostrasse er\u00f6ffnet, der ein Jahr sp\u00e4ter\u00a0die Er\u00f6ffnung eines Tourismusb\u00fcros folgt.<\/p>\n<p>Im Verlauf der Jahre werden ab 1968 einige weitere Tourismuszentren er\u00f6ffnet und es werden Geb\u00e4ude, Hotels und viele andere Objekte errichtet, die 35 Jahre lang viele Besucher aus ganz Albanien und Osteuropa empfangen.<\/p>\n<p><strong>Nationalpark seit\u00a01976\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>1976 wird Theth zum\u00a0Nationalpark erkl\u00e4rt. Nach den Ver\u00e4nderungen von1990 funktioniert das Hotel nur teilweise, mit einer Kapazit\u00e4t von 30 Betten, und wird privatisiert. Bis 1997\u00a0empf\u00e4ngt\u00a0das Hotel, das heute\u00a0Frashnishta \u2013 Eschenwald &#8211; heisst, viele in- und ausl\u00e4ndische Ferieng\u00e4ste, doch mit den Unruhen, die das ganze Land erfassten, wurde auch der Besucherstrom in die touristische Region von Theth\u00a0unterbrochen.<\/p>\n<p>Der Alpinist Georg Heinshemer erachtete Theth als\u00a0den\u00a0geeignetsten Ort f\u00fcr Tourismus\u00a0im\u00a0Hochgebirge Nordalbaniens, und verglich es mit den herrlichen Landschaften des Tirols.<\/p>\n<p>Der Weg zum Wasserfall von Grunas vom Zentrum von Theth aus dauert eine Stunde zu Fuss. Bergtaugliche Kleidung ist unbedingt notwendig. Auch wenn unsere Tour eine Wanderung auf Anf\u00e4ngerniveau ist, k\u00f6nnen die Wege in den Bergen nicht mit beliebigen Schuhen oder Turnschuhen begangen werden. Auf der ganzen Wanderung\u00a0h\u00f6ren Sie das Wasser murmeln, das Laub rascheln und Sie atmen das frische Aroma der Umgebung ein. Pl\u00f6tzlich zeigt sich\u00a0der\u00a0grandiose Wasserfall von Grunas\u00a0von ca 30 Meter\u00a0H\u00f6he, auf einer Meeresh\u00f6he von 900\u00a0m. Der Anblick ist \u00fcberw\u00e4ltigend. Wir applaudierten Grossvater Bira\u00e7i z\u00fcnftig, der trotz seiner 80 Jahre\u00a0gutgelaunt bis zum Wasserfall kam, um dessen\u00a0herrlichen Anblick nicht zu verpassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/4.-ujvara-e-grunasit.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-228473 size-large\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/4.-ujvara-e-grunasit-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/4.-ujvara-e-grunasit.jpg 1024w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/4.-ujvara-e-grunasit-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/4.-ujvara-e-grunasit-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/4.-ujvara-e-grunasit-528x396.jpg 528w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/4.-ujvara-e-grunasit-133x100.jpg 133w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/4.-ujvara-e-grunasit-233x175.jpg 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Der Wasserfall von Grunas<\/strong><\/p>\n<p>2002 wurde der Wasserfall von Grunas zum staatlich gesch\u00fctzten Naturdenkmal erkl\u00e4rt.\u00a0Mit den\u00a0umgebenden Felsenkesseln und der M\u00fchle von Bloj\u00eb bildet er einen der attraktivsten Orte f\u00fcr\u00a0in-\u00a0 und ausl\u00e4ndische Touristinnen.\u00a0Interessanterweise entspringt sein Wasser\u00a0an\u00a0einem einzigen Felsen und\u00a0ist Schneewasser.<\/p>\n<p><strong>Fetthaltige\u00a0Speisen, aber keine Sorge, Sie werden es schnell wegschmelzen!\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg machen wir einen Kaffehalt bei der Bar\u00a0Jezerca. Dann kehren wir ins Gasthaus zur\u00fcck, um das Abendessen einzunehmen. Wie auch das Mittagessen,\u00a0besteht alles aus regionalen Produkten. Mit K\u00e4se gef\u00fcllte Auberginen, gef\u00fcllte Peperoni, Hirtensalat, selbstgebackenes Brot, Buttermilch,\u00a0B\u00f6rek, Lammfleisch am Spiess mit Rahm.\u00a0Es wird mit viel Fett zubereitet, doch seien Sie unbesorgt, letzteres wird umgehend verbrannt in der frischen Luft und\u00a0beim Wandern in der Natur.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-228478\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2.jpg 960w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2-182x101.jpg 182w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2-790x443.jpg 790w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2-587x330.jpg 587w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2-178x100.jpg 178w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/5.-ushqim-2-265x149.jpg 265w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>So sieht\u00a0in Theth\u00a0eine Tafel mit regionalen Speisen aus\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>So kommen Sie zum Syri i Kalt\u00ebr<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machen wir uns auf zum Syri i Kalt\u00ebr (Blaues Auge). Im Zentrum von Theth nehmen wir die in der Gegend \u00fcblichen Lieferwagen f\u00fcr 500 Lek pro Person hin und zur\u00fcck (im Preis des Tourismuspakets\u00a0von 7400 Lek\u00a0nicht\u00a0\u00a0inbegriffen). Wer will, kann ein Velo zum gleichen Preis mieten.<\/p>\n<p>Wir machen Halt beim Kraftwerk von Nd\u00ebrlysaj, neben den Ruinen der Schule, und gehen geradeaus weiter am Dorf vorbei beim\u00a0Pusi i Zi (Schwarzer Brunnen), der vom Lumi i Zi\u00a0(Schwarzer Fluss)\u00a0gebildet wird, der von Kaprreja herunterkommt.<\/p>\n<p>Zum Syri i Kalt\u00ebr\u00a0steigt man \u00fcber enge Pfade auf. Der Zugang ist etwas schwieriger als derjenige zum Wasserfall von Grunas. N\u00e4hert man sich, sind Schreie zu h\u00f6ren. Die vor uns angekommen sind, sind ins eiskalte Wasser des Wasserfalles gesprungen. Kurz darauf zeigt sich das Syri i Kalt\u00ebr in seiner ganzen Pracht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/6.-syri-i-kalter-theth.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-228481 size-large\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/6.-syri-i-kalter-theth-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/6.-syri-i-kalter-theth-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/6.-syri-i-kalter-theth-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/6.-syri-i-kalter-theth-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/6.-syri-i-kalter-theth-528x396.jpg 528w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/6.-syri-i-kalter-theth-133x100.jpg 133w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/6.-syri-i-kalter-theth-233x175.jpg 233w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/6.-syri-i-kalter-theth.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Syri i Kalt\u00ebr\u00a0 &#8211; das Blaue Auge<\/strong><\/p>\n<p>Das Syri i Kalt\u00ebr ist\u00a0etwas vom Sch\u00f6nsten in ganz Albanien. Es wird vom Lumi i Zi gespiesen, der am Maja e Zez\u00eb entspringt.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg ist leichter. Eine kleine Pause machen wir im Dorfzentrum bei der Bar Jezerca. Im Gespr\u00e4ch mit Ardian, dem Besitzer des Lokals, erfahren wir, dass Theth und der ganze Dukagjin (die Alpen) \u00fcber ein ausserordentlich grosses\u00a0Tourismuspotential verf\u00fcgen. Es braucht Investitionen, vor allem in Energie und Infrastruktur.\u00a02017\u00a0haben\u00a0\u00a0Theth\u00a084\u2018000 Touristen besucht. 42\u2018000 aus dem Ausland. In Theth gibt es 52 Gasth\u00e4user\u00a0und drei\u00a0Campingpl\u00e4tze.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rezerve.-b.-mali-i-korabit.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-228500\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rezerve.-b.-mali-i-korabit.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rezerve.-b.-mali-i-korabit.jpg 960w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rezerve.-b.-mali-i-korabit-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rezerve.-b.-mali-i-korabit-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rezerve.-b.-mali-i-korabit-528x396.jpg 528w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rezerve.-b.-mali-i-korabit-133x100.jpg 133w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/rezerve.-b.-mali-i-korabit-233x175.jpg 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Korab<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bergwandern: Mutter Ladi erklimmt die h\u00f6chsten Gipfel des Balkans<\/strong><\/p>\n<p>Lavdije Sulo, 58, Mutter Ladi genannt, erklimmt seit f\u00fcnf Jahren die h\u00f6chsten Gipfel Albaniens und des Balkans. In f\u00fcnf Jahren hat sie 70% der albanischen Berge und drei weitere Berge im Balkan bestiegen. Vor einer Woche war sie in V\u00ebrmosh, dessen Sch\u00f6nheit sie\u00a0ausserordentlich beeindruckt hat. Unber\u00fchrt, mit mehrhundertj\u00e4hrigen B\u00e4umen, Wald bis auf 1800-2000 m,\u00a0und dar\u00fcber\u00a0dehnen sich endlose Wiesen aus. \u201eIch war in ganz Albanien, aber V\u00ebrmosh war ungew\u00f6hnlich sch\u00f6n. Die albanischen Alpen sind sch\u00f6ner als jene des \u00fcbrigen Balkans. Sie sind rau, schwierig. Sie sehen\u00a0\u00fcberw\u00e4ltigend aus. Der Musallaja etwa gilt als h\u00f6chster Berg, doch er ist nicht sch\u00f6n. Der Olymp ist schwierig, die Jezerca ist schwierig. Der Korab ist unser h\u00f6chster Berg, doch ist er nicht schwierig. Auch mein sechsj\u00e4hriger Enkel hat ihn erklommen. Aber er ist grossartig, sehr sch\u00f6n.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/120a0004-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-228487 size-large\" src=\"https:\/\/www.albinfo.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/120a0004-1-1024x511.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/120a0004-1-1024x511.jpg 1024w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/120a0004-1-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/120a0004-1-768x383.jpg 768w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/120a0004-1-587x293.jpg 587w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/120a0004-1-180x90.jpg 180w, https:\/\/www.albinfo.at\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/120a0004-1-265x132.jpg 265w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Bergwandern in den albanischen Alpen<\/strong><\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck bleiben noch\u00a0immer\u00a0das Geheimnis der Alpen und die Bergfeen, die deinen Namen fl\u00fcstern, wenn das Eschenlaub\u00a0raschelt. Komm wieder, rufen\u00a0sie dir zu, wie einst die Sirenen Odysseus, komm und erz\u00e4hl deine Legende.<\/p>\n<p><strong>*Alb.\u00a0kulla: steinerner Wohnturm.\u00a0Kulla e Ngujimit: die Kulla der Belagerung<\/strong><\/p>\n<p>(Photos: Fation Plaku)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf\u00a0den Spuren des Geheimnisses der Nordalbanischen Alpen, der\u00a0Welt der Heldenlegenden: Von der\u00a0Kulla e Ngujimit* zu den Gasth\u00e4usern von Theth und weiter Richtung S\u00fcden\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":228484,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10649,9411,24656,1129,2234,1412,2015],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-228656","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-albanien","category-albanien-jenseits-des-meeres","category-tourismus","category-ch-balkan","category-dossier-de","category-newsletter-de","category-newsletter-media-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=228656"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228656\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/228484"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=228656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=228656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=228656"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=228656"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=228656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}