{"id":224749,"date":"2018-10-26T00:24:21","date_gmt":"2018-10-25T22:24:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.albinfo.ch\/?p=224749"},"modified":"2018-10-26T00:24:21","modified_gmt":"2018-10-25T22:24:21","slug":"le-conseil-federal-donne-mandat-pour-la-conference-internationale-sur-la-biodiversite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/le-conseil-federal-donne-mandat-pour-la-conference-internationale-sur-la-biodiversite\/","title":{"rendered":"Le Conseil f\u00e9d\u00e9ral donne mandat pour la conf\u00e9rence internationale sur la biodiversit\u00e9"},"content":{"rendered":"<p>Die 14. internationale Biodiversit\u00e4ts-Konferenz findet vom 17. bis 29. November 2018 im \u00e4gyptischen Sharm-el-Sheik statt und steht unter dem Motto \u00abInvesting in Biodiversity for People and Planet\u00bb. Ausser diesem Treffen der Vertragsparteien (COP) des \u00dcbereinkommens \u00fcber die Biologische Vielfalt (CBD) finden gleichzeitig zwei weitere Konferenzen statt, die ebenfalls auf der Biodiversit\u00e4tskonvention gr\u00fcnden: das Treffen zum Protokoll von Cartagena und dasjenige zum Protokoll von Nagoya (siehe Kasten).<\/p>\n<p>Die Hauptaufgabe der diesj\u00e4hrigen Konferenz ist es, den Stand der Umsetzung des \u00abStrategischen Plans f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t 2011-2020\u00bb zu pr\u00fcfen. Anhand der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse wird gepr\u00fcft, welche Fortschritte beim Schutz der Biodiversit\u00e4t seit 2011 gemacht wurden. Bereits heute steht fest, dass der Strategische Plan und die meisten darin formulierten Aichi-Ziele (siehe Kasten) im vorgegebenen Zeitrahmen nicht vollumf\u00e4nglich erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Die Ziele der Schweiz<\/strong><\/p>\n<p>Dieser unzureichende Fortschritt beim Schutz der Biodiversit\u00e4t gef\u00e4hrdet auch die Erreichung der UNO-Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals; SDG). Die Schweiz erachtet Massnahmen f\u00fcr eine Beschleunigung der Umsetzung des Strategischen Plans als dringend erforderlich und wird sich f\u00fcr eine effizientere Umsetzung einsetzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zwischenpr\u00fcfung wird die Schweiz ihren nationalen Bericht fristgerecht Ende Jahr einreichen. Sie hat mit der nationalen Biodiversit\u00e4ts-Strategie und dem 2017 vom Bundesrat verabschiedeten Aktionsplan wichtige Voraussetzungen f\u00fcr eine direkte und langfristige F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t geschaffen und tr\u00e4gt damit auch zum globalen Schutz der Biodiversit\u00e4t bei.<\/p>\n<p>Weitere Themen an der Vertragsparteienkonferenz werden sein: die Erarbeitung eines neuen globalen Rahmens f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t f\u00fcr die Zeit nach 2020 sowie die rasant fortschreitende Entwicklung der Biotechnologie.<\/p>\n<p>Die 12k\u00f6pfige Schweizer Delegation wird angef\u00fchrt vom Direktor des Bundesamts f\u00fcr Umwelt (BAFU), Marc Chardonnens. Ihm wird f\u00fcr die Dauer der Konferenz der Titel eines Staatssekret\u00e4rs verliehen. Der Bundesrat hat am 24. Oktober 2018 das entsprechende Mandat genehmigt.<\/p>\n<p><strong>Die Biodiversit\u00e4tskonvention und ihre Protokolle<\/strong><\/p>\n<p>Die Biodiversit\u00e4tskonvention (Konvention \u00fcber die biologische Vielfalt, CBD) ist ein Abkommen, das 1992 anl\u00e4sslich der Rio-Konferenz angenommen wurde. Mittlerweile haben 195 Staaten und die Europ\u00e4ische Union die Konvention ratifiziert (die Schweiz im September 1994). Es ist das erste internationale Abkommen, das den Schutz der biologischen Vielfalt global und umfassend behandelt (Artenschutz, Schutz der \u00d6kosysteme und Schutz der genetischen Ressourcen). Die Konvention ist ein Rahmenabkommen, das den Mitgliedstaaten bei der Umsetzung Spielraum gibt. Anstelle von konkreten Massnahmen werden die meisten Bestimmungen eher als Strategien oder Programme formuliert.<\/p>\n<p>Das Protokoll von Cartagena (benannt nach den zuletzt erfolgten Verhandlungen im kolumbianischen Cartagena) befasst sich mit Aspekten der Sicherheit von Umwelt und Gesundheit im Zusammenhang mit der Ausfuhr von gentechnisch ver\u00e4nderten lebenden Organismen. Die Schweiz hat das Protokoll ratifiziert und 2005 durch die Cartagena Verordnung in Kraft gesetzt.<\/p>\n<p>Das Nagoya-Protokoll regelt den Zugang zu genetischen Ressourcen und die gerechte und ausgewogene Aufteilung der finanziellen, technologischen und wissenschaftlichen Vorteile, die sich aus ihrer Nutzung ergeben. Das entsprechende Abkommen wurde im Oktober 2010 im japanischen Nagoya (Nagoya-Protokoll) ausgearbeitet und findet in der Schweiz mit der entsprechenden Gesetzes\u00e4nderung seit Oktober 2014 Anwendung.<\/p>\n<p>Der Strategische Plan formuliert eine Vision und eine Mission und beinhaltet f\u00fcnf strategische Ziele mit insgesamt 20 Kernzielen, den sogenannten Aichi Zielen (benannt nach dieser Pr\u00e4fektur Japans): Demnach sollen bis 2020 der Verlust an nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4umen halbiert, die \u00dcberfischung der Weltmeere gestoppt sowie 17 Prozent der Landfl\u00e4che und 10 Prozent der Meere unter Schutz gestellt werden.<\/p>\n<p><strong>Adresse f\u00fcr R\u00fcckfragen<\/strong><\/p>\n<p>Norbert B\u00e4rlocher, Abteilung Internationales, BAFU,<\/p>\n<p>Tel. +41 58 465 47 57<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Le 24 octobre 2018, le Conseil f\u00e9d\u00e9ral a approuv\u00e9 le mandat de la d\u00e9l\u00e9gation suisse pour la Conf\u00e9rence des Parties \u00e0 la Convention sur la diversit\u00e9 biologique. Cette conf\u00e9rence sera avant tout l\u2019occasion d\u2019analyser l\u2019\u00e9tat de mise en \u0153uvre du Plan strat\u00e9gique 2011-2020 pour la biodiversit\u00e9. La Suisse plaidera pour une mise en \u0153uvre plus efficace, bas\u00e9e sur l\u2019exploitation des synergies qui existent avec d\u2019autres conventions en faveur de l\u2019environnement et sur des contr\u00f4les d\u2019efficacit\u00e9 plus nombreux. Sa d\u00e9l\u00e9gation sera conduite par le directeur de l\u2019OFEV, Marc Chardonnens, qui pour la dur\u00e9e de la conf\u00e9rence portera le titre de secr\u00e9taire d\u2019\u00c9tat<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":224747,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1140],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-224749","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-leben-in-der-schweiz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=224749"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224749\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/224747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=224749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=224749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=224749"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=224749"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=224749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}