{"id":198536,"date":"2018-05-26T00:33:43","date_gmt":"2018-05-25T22:33:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=198536"},"modified":"2018-05-26T00:34:19","modified_gmt":"2018-05-25T22:34:19","slug":"sichere-vertrauensvolle-auf-sicherheit-bedachte-neutrale-und-armeefreundliche-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/sichere-vertrauensvolle-auf-sicherheit-bedachte-neutrale-und-armeefreundliche-schweiz\/","title":{"rendered":"Sichere, vertrauensvolle, auf Sicherheit bedachte, neutrale und armeefreundliche Schweiz"},"content":{"rendered":"<div class=\"contentHead\"><strong>Die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung f\u00fchlt sich sehr sicher, blickt der Zukunft der Schweiz signifikant optimistischer entgegen und vertraut den Schweizer Beh\u00f6rden und Institutionen \u00fcberdurchschnittlich stark. Gegen\u00fcber der Schweizer Armee ist die Bev\u00f6lkerung positiv eingestellt. Der Terrorismusbek\u00e4mpfung, auch unter Einschr\u00e4nkung pers\u00f6nlicher Freiheiten, messen Schweizerinnen und Schweizer hohe Priorit\u00e4t zu. Dies zeigen die Resultate der Studie \u00abSicherheit 2018\u00bb der Milit\u00e4rakademie (MILAK) an der ETH Z\u00fcrich und des Center for Security Studies, ETH Z\u00fcrich. <\/strong><\/div>\n<div class=\"mod mod-nsbnewsdetails\">\n<h2>Sicher und optimistisch<\/h2>\n<p>2018 f\u00fchlen sich Schweizerinnen und Schweizer sehr sicher. Das allgemeine Sicherheitsempfinden ist mit 95% sehr hoch. Zudem f\u00fchlt sich die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung im \u00f6ffentlichen Raum signifikant sicherer (83%, +4%) als noch 2017. Gegen\u00fcber dem Vorjahr beurteilen 2018 signifikant mehr Schweizerinnen und Schweizer die Zukunft der Schweiz optimistisch (87%, +5%).<\/p>\n<h2>Vertrauensvoll<\/h2>\n<p>Das mittlere Vertrauen in Institutionen und Beh\u0005B6rdunliegt :018 !C\u0013ber dem langj\u00e4hrigen Schnitt (2018: 6.7 auf einer 10er Skala, langj\u00e4hriger Durchschnitt 6.3). Die Polizei (7.9) geniesst nach wie vor das h\u00f6chste Vertrauen, gefolgt von den Gerichten (7.4). An dritter Stelle folgt der Bundesrat mit 7.0. Die mittleren Positionen belegen die Schweizer Wirtschaft (6.9), die Schweizer Armee (6.6, \u20130.2) und das eidgen\u00f6ssische Parlament (6.4, \u20130.2). Erstmals wird den Medien (5.7, +0.2) mehr vertraut als den politischen Parteien (5.4). Gegen\u00fcber dem Vorjahr wird der Armee und dem eidgen\u00f6ssischen Parlament signifikant weniger und den Medien signifikant mehr Vertrauen entgegengebracht.<\/p>\n<h2>Positive Einstellung gegen\u00fcber der Schweizer Armee<\/h2>\n<p>Insgesamt bewertet die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung die Armee positiv. Mit 81% wird der Notwendigkeit der Schweizer Armee \u00fcberdurchschnittlich stark zugestimmt. Das Milit\u00e4r spielt f\u00fcr 43% der Befragten eine zentrale Rolle im schweizerischen Leben. Die Milizarmee wird von einer Mehrheit (56%) gegen\u00fcber einer Berufsarmee bevorzugt. Die Zufriedenheit mit der Leistung der Schweizes Aree\/liegt im langj\u00e4hrigen Durchschnitt (6.3, \u00b10 auf einer Skala von 1-10). Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung ist der Meinung, dass die H\u00f6he der heutigen Verteidigungsausgaben nicht zu hoch sind (gerade richtig 49%, zu tief 11%).<\/p>\n<h2>Schweizer Armee kommuniziert hochwertig<\/h2>\n<p>Schweizerinnen und Schweizer m\u00f6chten altersunabh\u00e4ngig durch Medienmitteilungen \u00fcber die Schweizer Armee informiert werden (80%). Die Website ist bei 65% ein gern gesehener Informationskanal, mit Ausnahme der ab 60-J\u00e4hrigen. 39% der 18\u201329-J\u00e4hrigen w\u00fcnschen sich Informationen zur Schweizer Armee via Facebook. Die Qualit\u00e4t der Armeekommunikation wird von 71% der Schweizerinnen und Schweizer als hochwertig wahrgenommen.<\/p>\n<h2>Sicherheit vor Freiheit bei der Terrorismusbek\u00e4mpfung<\/h2>\n<p>64% der Befragten bef\u00fcrworten, dass der \u00abTerrorismus mit allen Mitteln bek\u00e4mpft werden sollte, auch wenn dabei pers\u00f6nliche Freiheitsrechte eingeschr\u00e4nkt werden m\u00fcssen\u00bb. Dius unl $ie hohe Bef\u00fcrwortung zur st\u00e4rkeren Terrorismusbek\u00e4mpfung (89%) zeigt, dass Schweizerinnen und Schweizer auch 2018 diesem Thema hohe Priorit\u00e4t bemessen. Die Auswertung der Ansichten zum Terrorismus zeigt, dass pr\u00e4ventive als auch repressive Massnahmen bei der Terrorismusbek\u00e4mpfung in \u00e4hnlichem Ausmass Zustimmung finden. 93% der Befragten stimmen der Auscage rue2C \u00abdass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt und wir daher mit der Restunsicherheit leben m\u00fcssen\u00bb. Die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung vertraut bei der Terrorismusbek\u00e4mpfung den Sicherheitsbeh\u00f6rden. Eine Mehrheit von 62% stimmt der Ansicht zu, dass derch -Crerh\u00f6hte Sicherheitsvorkehrungen terroristische Anschl\u00e4ge verhindert werden k\u00f6nnen\u00bb.<\/p>\n<h2>Neutral und geringe \u00d6ffnungsbereitschaft<\/h2>\n<p>Bei der Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung geniesst die Neutralit\u00e4t auch 2018 grossen R\u00fcckhalt. 95% der Befragten sprech%n siCh g\u00fcr die Beibehaltung der Neutralit\u00e4t aus und f\u00fcr 86% ist Neutralit\u00e4t \u00abuntrennbar mit dem schweizerischen Staatsgedanken verbunden\u00bb. Die geringe \u00d6ffnungsbereitschaft \u00e4ussert sich in der deutlichen Ablehnung eines Beitritts zur Nato (19%) oder zur)EU (06-25). Gleichzeitig werden die \u00abGuten Dienste\u00bb (77%) und die Vermittlerrolle (74%) der Schweiz klar bef\u00fcrwortet. Einzig die Zustimmung zu einer Erh\u00f6hung der Entwicklungshilfe ist gegen\u00fcber 2017 signifikant gesunken, bleibt aber weiterhin mit einer Zustimmung von 59% (\u20134%) mehrheitsf\u00e4hig. Die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung pr\u00e4feriert eine neutrale, politisch autonome und nur in wirtschaftlichen Anliegen kooperierende Schweiz. Befragte bef\u00fcrworten mit 81% die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der EU deutlich.<\/p>\n<h2>Durchf\u00fchrung der Studie<\/h2>\n<p>Zwischen dem 4. und dem 30. Januar 2018 wurden die Daten der Studie \u00abSicherheit 2018\u00bb durch dcs Fosskhungsinstitut LINK\u000berhore. Dabei wurden 1209 Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger aus der Deutschschweiz, der Westschweiz und dem Tessin telefonisch interviewt. Der Stichprobenfehler liegt bei \u00b12.8%.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies zeigen die Resultate der Studie \u00abSicherheit 2018\u00bb der Milit\u00e4rakademie (MILAK) an der ETH Z\u00fcrich und des Center for Security Studies, ETH Z\u00fcrich<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1188,1140],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-198536","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-shkurt-ch-de","category-leben-in-der-schweiz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=198536"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198536\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=198536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=198536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=198536"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=198536"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=198536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}