{"id":187863,"date":"2018-03-14T11:52:14","date_gmt":"2018-03-14T10:52:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=187863\/"},"modified":"2018-03-16T11:09:26","modified_gmt":"2018-03-16T10:09:26","slug":"6-4-weniger-asylgesuche-im-februar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/6-4-weniger-asylgesuche-im-februar\/","title":{"rendered":"6.4% weniger Asylgesuche im Februar"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Februar wurden in der Schweiz 1339 Asylgesuche eingereicht, 92 weniger als im Vormonat (\u20136,4%). Gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl der Gesuche um 11,1% verringert (\u2013168). Auch die Anlandungen in Italien nahmen ab. Im Februar wurde mit 1050 Personen die tiefste Anzahl neu eingetroffener Migrantinnen und Migranten seit Mai 2013 verzeichnet.<\/strong><\/p>\n<p>Die wichtigsten Herkunftsl\u00e4nder von Asylsuchenden in der Schweiz waren im Februar Eritrea mit 310\u00a0Gesuchen (48\u00a0mehr als im Januar 2018), Syrien (103\u00a0Gesuche; \u20134), Afghanistan (100\u00a0Gesuche; +28), Algerien (87\u00a0Gesuche; +34), Somalia (70\u00a0Gesuche; \u201323) und Georgien (62\u00a0Gesuche; \u201338). Das Staatssekretariat f\u00fcr Migration erledigte im Februar 2130 Asylgesuche in erster Instanz. Dabei wurden 421\u00a0Nichteintretensentscheide gef\u00e4llt (davon 381 auf Grundlage des Dublin-Abkommens), 523\u00a0Personen erhielten Asyl und 633\u00a0Personen wurden vorl\u00e4ufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich h\u00e4ngigen F\u00e4lle ging im Vergleich zum Vormonat um 646 auf 19\u00a0179\u00a0zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Im Februar haben 587\u00a0Personen unser Land kontrolliert verlassen. Die Schweiz hat bei 649\u00a0Personen einen anderen Dublin-Staat um \u00dcbernahme angefragt, 145\u00a0Personen konnten in den zust\u00e4ndigen Dublin-Staat \u00fcberf\u00fchrt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um \u00dcbernahme 576\u00a0Personen ersucht. 90\u00a0Personen wurden der Schweiz \u00fcberstellt.<\/p>\n<h3><strong>Resettlement- und Relocation-Programm<\/strong><\/h3>\n<p>Im Februar sind im Rahmen des Resettlement-Programms des UNO-Hochkommissariats f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge (UNHCR) 34\u00a0syrische Staatsangeh\u00f6rige angekommen. Mit dem Bundesratsbeschluss vom Dezember 2016 wurde die Aufnahme von bis zu 2000\u00a0weiteren Opfern des Syrienkonflikts innerhalb von zwei Jahren beschlossen. Bis Ende Februar 2018 hat die Schweiz 655\u00a0Personen in diesem Rahmen aufgenommen. Das Programm richtet sich an besonders verletzliche Menschen, die sich in Syrien oder in einem der Nachbarl\u00e4nder aufhalten und vom UNHCR den Fl\u00fcchtlingsstatus erhalten haben.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Programms der Europ\u00e4ischen Union zur Umverteilung (Relocation) von Asylsuchenden sind im Februar 12\u00a0eritreische Staatsangeh\u00f6rige aus Italien in der Schweiz eingetroffen. Seit der Einf\u00fchrung dieses Programms im September 2015 hat die Schweiz insgesamt 1493\u00a0Personen aufgenommen. Bis zum Ende des ersten Quartals 2018 werden die \u00fcbrigen Personen einreisen. Damit hat die Schweiz ihre Zusage f\u00fcr die Aufnahme von 1500\u00a0Personen erf\u00fcllt und das Programm kann abgeschlossen werden. Bei diesem Programm werden Asylsuchende, die schon in Griechenland oder Italien registriert wurden, auf andere europ\u00e4ische Staaten verteilt. Damit sollen diese beiden Dublin-Staaten, die an der EU-Aussengrenze mit hohen Gesuchseing\u00e4ngen konfrontiert sind, entlastet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Februar wurden in der Schweiz 1339 Asylgesuche eingereicht, 92 weniger als im Vormonat (\u20136,4%). Gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl der Gesuche um 11,1% verringert (\u2013168). Auch die Anlandungen in Italien nahmen ab. Im Februar wurde mit 1050 Personen die tiefste Anzahl neu eingetroffener Migrantinnen und Migranten seit Mai 2013 verzeichnet. 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