{"id":155137,"date":"2017-07-13T08:25:57","date_gmt":"2017-07-13T06:25:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=155137\/"},"modified":"2017-07-13T08:25:57","modified_gmt":"2017-07-13T06:25:57","slug":"willkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/willkommen\/","title":{"rendered":"Willkommen!"},"content":{"rendered":"<p>Alle Schweizer, die ich kenne, aber auch meine Freunde aus anderen Nationen, die in Kosova, Albanien oder Mazedonien gearbeitet haben, oder dort Urlaub gemacht haben, sprechen in h\u00f6chsten T\u00f6nen \u00fcber diese L\u00e4der. So zum Beispiel Lukas Baschung und Sophie Condrau, die zwei Wochen dort verbracht haben und ihre Eindr\u00fccke nun mit uns teilen. Alle sind von der Sch\u00f6nheit der Natur, vom kulturellen und architektonischen Erbe der byzantinischen, osmanischen und (post)kommunistischen Zeit beeindruckt. Die albanische Gastfreudschaft, die menschliche W\u00e4rme und die sehr positive Wahrnehmung der Ausl\u00e4nder durch die Lokalbev\u00f6lkerung sind eine weitere positive Erfahrung. Dies geht auch mit einem Gef\u00fchl der Sicherheit einher, das die Touristen leider nicht \u00fcberall erleben, besonders in Zeiten von grosser Unsicherheit, Terroranschl\u00e4gen und Anschl\u00e4gen auf Touristen.<\/p>\n<p>Wenn Ausl\u00e4nder \u00fcber Kosova, Albanien und Mazedonien sprechen, dann ist schnell \u00fcber das geschmackvolle Essen die Rede, das nicht \u00fcberall so schmeckt; \u00fcber frisches Obst und Gem\u00fcse und \u00fcber das Preisleistungsverh\u00e4ltnis, das sehr attraktiv f\u00fcr Menschen aus dem Ausland ist All diese Elemente machen die albanischen Gebiete sehr attraktiv. Dank Low-CostFl\u00fcgen nach Kosova und Mazedonien &#8211; und vielleicht bald auch nach Albanien &#8211; werden die albanischen Gebiete ein interesantes touristisches Ziel f\u00fcr westliche Besucher, sei es f\u00fcr Ferienaufenthalte oder f\u00fcr lange Wochenenden. In diesem Prozess spielt die Diaspora eine wichtige Rolle &#8211; durch die h\u00e4ufigen Reisen und durch ihre hohe Kaufkraft. Hierzu geh\u00f6rt sicherhlich auch die Tatsache, dass viele Diaspora-Albaner auch ihre Freunde oder Arbeitskollegen mitnehmen.<\/p>\n<p>Die Neugier der Ausl\u00e4nder hat auch mit ihrem Wunsch zu tun, die albanische Kultur aus der N\u00e4he selbst kennenzulernen, mit der sie Dank ihrer Kontakte mit Albanern im Westen in Ber\u00fchrung gekommen sind. Allerdings fordert die Entwicklung des qualitativen Tourismus Engagement und berufliche Ausbildung in allen Segmenten. Zudem muss die Regierung \u00fcber die Notwendigkeit f\u00fcr schnelles Handeln f\u00fcr die Umweltsanierung (Strassenr\u00e4nder, Fl\u00fcsse und die M\u00fcllberge unter freiem Himmel), f\u00fcr den Aufbau der n\u00f6tigen Infrastruktur f\u00fcr den Empfag von ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten, f\u00fcr ein kulturelles Angebot (Museen, Galerien, Ausstellungen, Festivals) und sportliche Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>All diese Investitionen w\u00fcrden sicherlich die wirtschaftliche Kraft der Tourismusbranche aussch\u00f6pfen. Albanische Gebiete brauchen einen globalen Ansatz f\u00fcr die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus, damit es sich den modernen touristischen Labels ann\u00e4hern kann. So wird der charakteristische albanische Ausdruck der Gastfreundschaft \u00abMir\u00eb se vini\u00bb (Willkomen) eine noch sch\u00f6nere Bedeutung erlangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle Schweizer, die ich kenne, aber auch meine Freunde aus anderen Nationen, die in Kosova, Albanien oder Mazedonien gearbeitet haben, oder dort Urlaub gemacht haben, sprechen in h\u00f6chsten T\u00f6nen \u00fcber diese L\u00e4der. So zum Beispiel Lukas Baschung und Sophie Condrau, die zwei Wochen dort verbracht haben und ihre Eindr\u00fccke nun mit uns teilen. 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