{"id":154518,"date":"2017-07-05T13:52:40","date_gmt":"2017-07-05T11:52:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=154518\/"},"modified":"2017-07-05T14:36:26","modified_gmt":"2017-07-05T12:36:26","slug":"die-schweiz-unterstuetzt-das-engagement-der-globalen-partnerschaft-fuer-bildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/die-schweiz-unterstuetzt-das-engagement-der-globalen-partnerschaft-fuer-bildung\/","title":{"rendered":"Die Schweiz unterst\u00fctzt das Engagement der Globalen Partnerschaft f\u00fcr Bildung"},"content":{"rendered":"<div class=\"contentHead\">\n<p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. Juli 2017 beschlossen, den finanziellen Beitrag an die Globale Partnerschaft f\u00fcr Bildung (GPE) im Umfang von 36 Millionen Franken w\u00e4hrend der Periode 2017 bis 2020 weiterzuf\u00fchren. Die GPE ist im Rahmen der multilateralen Zusammenarbeit der DEZA von priorit\u00e4rer Bedeutung. Als zentraler Mechanismus f\u00fcr Bildungsfinanzierung und koordinierung leistet die GPE einen Beitrag zum universellen Schulbesuch, indem sie die Bildungssysteme der \u00e4rmsten L\u00e4nder unterst\u00fctzt. Im Jahr 2014 erm\u00f6glichte die GPE weiteren 64 Millionen Kindern den Schulbesuch.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"mod mod-nsbnewsdetails\">\n<p>Bildung spielt eine zentrale Rolle bei der Armutsbek\u00e4mpfung: Sie verschafft Kindern und Jugendlichen bessere Lebensperspektiven und erleichtert ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Bessere Bildung erm\u00f6glicht L\u00f6sungen f\u00fcr globale Herausforderungen wie Bev\u00f6lkerungswachstum, Verst\u00e4dterung, Klimawandel und Konflikte. Zudem ist Bildung ein Instrument zur Verbesserung der sozio\u00f6konomischen Bedingungen der \u00e4rmsten L\u00e4nder, aber auch von Migrantinnen und Migranten, Fl\u00fcchtlingen und Binnenvertriebenen, und zwar in den Aufnahme- wie in den Herkunftsl\u00e4ndern. Bei der Grundschulbildung wurden Fortschritte erzielt, doch m\u00fcssen noch weitere Herausforderungen bew\u00e4ltigt werden, bevor eine hochwertige Grundbildung f\u00fcr alle gew\u00e4hrleistet ist.<\/p>\n<p>Weltweit gehen 263 Millionen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule. Die H\u00e4lfte von ihnen lebt in Konfliktgebieten. Im Jahr 2014 erm\u00f6glichte die GPE mit ihrer Unterst\u00fctzung weiteren 64 Millionen Kindern den Schulbesuch. In den GPE-Partnerl\u00e4ndern konnte der Anteil der Kinder, die die Grundschule abschliessen, um 7,6 % erh\u00f6ht werden (2008\u20132012). Die Zahl der Kinder, die keine Schule besuchen, ging um 4,4 % zur\u00fcck. \u00dcber alle Entwicklungsl\u00e4nder gesehen betr\u00e4gt dieser Anteil 2,9%. Die Abschlussquote der M\u00e4dchen auf der Grundschulstufe stieg von 56% auf 71% (2002\u20132014).<\/p>\n<p>Die Schweiz teilt die Vision der Globalen Partnerschaft f\u00fcr Bildung und unterst\u00fctzt sie im Hinblick auf die St\u00e4rkung der Bildungssysteme der \u00e4rmsten L\u00e4nder. Durch die St\u00e4rkung der Bildungssysteme, die Verbesserung des Zugangs zur Berufslehre und die Steigerung der Qualit\u00e4t leistet die GPE einen Beitrag zur Bew\u00e4ltigung der aktuellen Herausforderungen in diesem Bereich. Die GPE mobilisiert \u00f6ffentliche und private Mittel und ermuntert die unterst\u00fctzten Staaten, mehr Eigenmittel f\u00fcr die Grundbildung bereitzustellen. In den letzten zehn Jahren unterst\u00fctzte die GPE das Bildungswesen in den Partnerl\u00e4ndern mit Direktinvestitionen in H\u00f6he von 4,6 Milliarden US-Dollar. Die \u00f6ffentlichen Bildungsausgaben der GPE-Partnerl\u00e4nder stiegen zwischen 2000 und 2011 von 3,9% auf 4,8% des BIP. Die GPE ist in sehr armen L\u00e4ndern und fragilen Kontexten t\u00e4tig, f\u00fcr die sie fast 50% ihrer Mittel aufwendet. Die Schweiz ist ein einflussreiches Mitglied der GPE und hat seit 2015 einen Sitz in deren Verwaltungsrat inne. Die GPE orientiert sich an Ziel 4 der Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und tr\u00e4gt dazu bei, eine inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung zu gew\u00e4hrleisten und M\u00f6glichkeiten lebenslangen Lernens f\u00fcr alle zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Im Zeitraum 2017\u20132020 unterst\u00fctzt die Schweiz die Partnerschaft mit einem Beitrag von 36 Millionen Franken. Der Beitrag steht im Einklang mit der Botschaft \u00fcber die internationale Zusammenarbeit der Schweiz 2017\u20132020, die die Bildung als Schwerpunktthema anerkennt und eine Erh\u00f6hung der Ressourcen f\u00fcr diesen Bereich um 50% vorsieht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/gov\/de\/start\/dokumentation\/medienmitteilungen.msg-id-67438.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ADMIN.CH<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. Juli 2017 beschlossen, den finanziellen Beitrag an die Globale Partnerschaft f\u00fcr Bildung (GPE) im Umfang von 36 Millionen Franken w\u00e4hrend der Periode 2017 bis 2020 weiterzuf\u00fchren. Die GPE ist im Rahmen der multilateralen Zusammenarbeit der DEZA von priorit\u00e4rer Bedeutung. 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