{"id":146983,"date":"2017-04-21T12:17:14","date_gmt":"2017-04-21T10:17:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/?p=146983\/"},"modified":"2017-04-25T10:59:52","modified_gmt":"2017-04-25T08:59:52","slug":"made-in-kosova","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/made-in-kosova\/","title":{"rendered":"&#8220;Made in Kosova&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Seit Jahren stellen wir eine absurde Tatsache fest. In den traditionellen Gesch\u00e4ften in der Schweiz und in anderen westeurop\u00e4ischen Staaten, in denen wir als Diaspora einkaufen, gibt es kaum albanische Produkte; auch wenn eine betr\u00e4chtliche Anzahl von Kunden albanischer Abstammung sind. Es ist eine paradoxale Situation, denn dutzende Millionen Franken an j\u00e4hrlichem Konsum aus der Diaspora, gehen in benachbarte oder in entfernte L\u00e4nder. Diese Summen k\u00f6nnten aber den Herstellern, besonders den Landwirten aus Kosova oder Albanien zugute kommen.<\/p>\n<p>Und das gleiche Problem beobachten wir auch in Kosova, wo in vielen Gesch\u00e4ften importierte Produkte dominieren. Wenn man in Restaurants ein Wasser mit Kohlens\u00e4ure bestellt, bekommt man &#8220;Radenska&#8221; serviert. Wenn man fragt, warum man kein einheimisches Wasser bekommt, antworten die Kellner, die Kunden w\u00fcrden etwas anderes bevorzugen. Nat\u00fcrlich ist gute und hohe Qualit\u00e4 die Bedingung f\u00fcr einen sicheren Erfolg auf dem Markt. Aber auch die Preise m\u00fcssen wettbewerbsf\u00e4hig sein und mit importierten Produkten mithalten.<\/p>\n<p>Diese Situation reflektiert ebenso die Tatsache, dass man das Potential der Diaspora f\u00fcr die Entwicklung einer herstellenden Industrie in den Heimtl\u00e4ndern nicht wirklich verstanden hat. Zudem sind auch die Rahmenbedingungen, die von der Politik in Kosova und in anderen albanischsprechenden L\u00e4ndern geschaffen werden, nicht gerade beg\u00fcnstigend betreffend des Angebots an heimischen Lebensmitteln.<\/p>\n<p>Darum muss jetzt, jenseits vom vielen Reden, auch ein konkretes Engagement her, in Zusammenarbeit mit Herstellern, der Politik, dem Staat. Es m\u00fcssen Rahmenbedingugen geschaffen werden, damit der Export gef\u00f6rdert wird. Die einheimischen Herstellern m\u00fcssen unterst\u00fctzt werden, damit sie ihre Kapazit\u00e4ten ausweiten und damit sie ihre Produkte in den L\u00e4ndern exportieren k\u00f6nnen, in denen es eine grosse albanische Diaspora gibt.<\/p>\n<p>In dieser Ausgabe des Magazins &#8220;Albinfo.ch&#8221; fokussieren wir uns auf konkrete positive Beispiele von einmischen Herstellern und Importeuren in der Schweiz, die sich als Ziel gesetzt haben, in den Regalen von traditionellen Gesch\u00e4ften aber auch von Discountern, Produkte &#8220;Made in Kosova&#8221; zu platzieren. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass wenn diese Produkte die Anforderungen der Kunden betreffend Qualit\u00e4t und Preis erf\u00fcllen, dann wird die albanische Diaspora diese Produkte ohne Zweifel kaufen, und letztenendes der Wirtschaft in den Herkunftsl\u00e4ndern helfen und sich mit ihnen verbunden f\u00fchlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahren stellen wir eine absurde Tatsache fest. 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