{"id":139373,"date":"2017-02-02T09:16:33","date_gmt":"2017-02-02T08:16:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/de\/?p=139373"},"modified":"2017-02-02T09:16:33","modified_gmt":"2017-02-02T08:16:33","slug":"eu-fordert-grosse-koalition-zaev-fordert-das-mandat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/eu-fordert-grosse-koalition-zaev-fordert-das-mandat\/","title":{"rendered":"EU fordert grosse Koalition, Zaev fordert das Mandat"},"content":{"rendered":"<div dir=\"ltr\">\n<p>Nach tagelangen Gespr\u00e4chen hat Nikolla Gruevski es nicht geschafft, eine Regierungsmehrheit zu organisieren. Die Europ\u00e4ische Union fordert nun von Pr\u00e4sident Gjorgje Ivanov eine L\u00f6sung. Er solle sich mit den politischen Parteien beraten und das Mandat f\u00fcr die Regierungsbildung neu erteilen. Die EU fordert eine breite Koalition und eine stabile und verantwortungsvolle Regierung, die die Reformen im Land vorantreibt. Das Land habe keine Zeit zum Verlieren, sagte Kocijancic.<\/p>\n<p>\u201eWir stellen nun fest, dass es in Skopje noch keine Regierung gebildet ist. Wir fordern alle Beteiligten auf, besonnen und konstruktiv zu agieren. Das Land hat keine Zeit zum Verlieren. Daher erwarten wir, dass der Staatspr\u00e4sident nun dringende Beratungen mit allen politischen Kr\u00e4ften im Land aufnimmt, damit ein neuer Mandatar f\u00fcr die Regierungsbildung ernannt wird, der eine stabile, solide und verantwortungsvolle Regierungsmehrheit aufstellen kann\u201c, so Kocijancic. Die n\u00e4chste Koalition m\u00fcsste m\u00f6glichst breite Mehrheiten aufbringen, die auf einen inklusiven Konsensus und auf ethnischer Zusammenarbeit gest\u00fctzt ist.<\/p>\n<p>\u201eVon der kommenden Regierung \u2013 wie von allen politischen Parteien &#8211; erwarten wir, dass sie sich an das Abkommen von P\u00ebrzhino halten und L\u00f6sungen f\u00fcr die dringenden Priorit\u00e4ten bieten. All dies ist f\u00fcr den Fortschritt und das Vorankommen des Landes in Richtung EU-Integration von zentraler Bedeutung\u201c, erg\u00e4nzte Kocijancic.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel f\u00fcr die Bildung der neuen Regierung ist die albanische Partei Demokratische Union f\u00fcr Integration (DUI),\u00a0 ist sich Universit\u00e4tsprofessor Vlado Popovski sicher. DUI kann eine Koalition mit dem bisherigen Partner VMRO-DMPNE oder der oppositionellen SDSM und einer weiteren albanischen Partei bilden.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite fordert Oppositionschef Zoran Zaev das Mandat f\u00fcr die Bildung der neuen Regierung. Pr\u00e4sident Gjorgje Ivanov m\u00fcsse nun das Mandat an der Partei erteilen, die eine Regierungsmehrheit organisieren kann, so wie es auch die Verfassung vorschreibt.<\/p>\n<p>Die albanische Partei DUI akzeptierte die Bedingungen der VMRO-DMPNE nicht. Gruevski kann die Versprechen an die Albaner nicht einhalten und erf\u00fcllen, hiess es. DUI kann sich f\u00fcr keine der \u00f6ffentlich bekannt gewordenen Optionen entscheiden, sagte DUI Sprecher Bujar Osmani.<\/p>\n<p>\u201eDie Argumente f\u00fcr eine JA-Entscheidung reichen einfach nicht aus\u201c, so Osmani. Es habe in der Partei lange und sehr konstruktive Gespr\u00e4che und Diskussionen gegeben, die Entscheidung sei einstimmig getroffen. In den kommenden Tagen werde man weitere Gespr\u00e4che mit weiteren Parteien f\u00fchren.<\/p>\n<p>Aus der Partei von Nikolla Gruevski, VMRO-DMPNE, hiess es, die Bildung der neuen Regierung solle in der Funktion der L\u00f6sung der politischen Krise sein. Die anhaltende Krise solle nicht verschlechtert werden. Neuwahlen w\u00e4ren eine vern\u00fcnftige L\u00f6sung.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Regierung m\u00fcsse von einer m\u00f6glichst breiten Koalition getragen werden, sagte die Sprecherin der EU-Kommission, Maja Kocijancic. Staatspr\u00e4sident Gjorgje Ivanov sollte sich mit den politischen Parteien beraten. Und der Oppositionschef Zoran Zaev fordert das Mandat.<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1130,1129],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-139373","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuell","category-ch-balkan"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=139373"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139373\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=139373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=139373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=139373"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=139373"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=139373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}