{"id":138748,"date":"2017-01-26T12:46:08","date_gmt":"2017-01-26T11:46:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/de\/?p=138748"},"modified":"2017-01-26T12:47:34","modified_gmt":"2017-01-26T11:47:34","slug":"bundesrat-will-kantonale-integrationsprogramme-fortsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/bundesrat-will-kantonale-integrationsprogramme-fortsetzen\/","title":{"rendered":"Bundesrat will kantonale Integrationsprogramme fortsetzen"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem 1. Januar 2014 setzen Bund und Kantone die spezifische Integrationsf\u00f6rderung im Rahmen von vierj\u00e4hrigen kantonalen Integrationsprogrammen (KIP) um. Die Grundlage der KIP bilden gemeinsame strategische Ziele in verschiedenen F\u00f6rderbereichen. Diese legen beispielsweise fest, dass Migrantinnen und Migranten nach der Einreise \u00fcber das Leben in der Schweiz und Integrationsangebote informiert werden und Kenntnisse einer Landessprache erwerben sollen. Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt bildet die berufliche Integration von vorl\u00e4ufig Aufgenommenen und anerkannten Fl\u00fcchtlingen.<\/p>\n<p>Die Kantone und der Bund finanzieren die KIP gemeinsam. Um die vereinbarten Ziele zu erreichen, haben alle Kantone mit dem Bund Programmvereinbarungen abgeschlossen.<\/p>\n<h3>Positive Zwischenbilanz<\/h3>\n<p>Die Zwischenbilanz zur Umsetzung der KIP 2014-2017 zeigt wichtige Erfolge ebenso wie weiterhin bestehende Herausforderungen auf. So wurde die Rolle der Kantone in der Integrationsf\u00f6rderung gest\u00e4rkt. Die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Akteuren wie der Berufsbildung, den Arbeitsmarktbeh\u00f6rden oder der Volksschule hat sich deutlich verbessert. Des Weiteren konnte in den Gemeinden die Integration vor Ort besser verankert werden.<\/p>\n<p>Der wichtigste Schwerpunkt der Kantone bildete die sprachliche und berufliche F\u00f6rderung von Migrantinnen und Migranten. In diesen Bereich investierten Bund und Kantone in den ersten zwei Jahren des Programms gemeinsam rund 175 Mio. CHF. Dieser Betrag schliesst auch die Integrationspauschale f\u00fcr vorl\u00e4ufig Aufgenommene und Fl\u00fcchtlinge ein. Durch diese Mittel konnte beispielsweise das Angebot an Sprachkursen ausgedehnt werden. Trotz positiver Zwischenergebnisse bleibt jedoch noch viel zu tun.<\/p>\n<h3>Weiterf\u00fchrung der KIP 2018-2021<\/h3>\n<p>Am 16. Dezember 2016 hat das Parlament die Revision des Ausl\u00e4ndergesetzes (Integrationsvorlage; 13.030) verabschiedet und den mit den KIP eingeschlagenen Kurs best\u00e4tigt. Am gleichen Tag hat die Plenarversammlung der Konferenz der Kantonsregierungen die Grundlagen der KIP 2018-2021 verabschiedet. Der Bundesrat hat das EJPD am 25. Januar 2017 erm\u00e4chtigt, mit der Botschaft zum Voranschlag 2018 einen neuen Verpflichtungskredit f\u00fcr die Programmphase 2018-2021 zu beantragen. Der Bund beabsichtigt, j\u00e4hrlich Beitr\u00e4ge von 32,4 Millionen Franken an die Kantone zu leisten. Die Zahlungen sind an die Bedingung gekn\u00fcpft, dass sich die Kantone in gleicher H\u00f6he an der Umsetzung der Integrationsf\u00f6rderung beteiligen. Dar\u00fcber hinaus richtet der Bund den Kantonen eine Integrationspauschale pro anerkannten Fl\u00fcchtling und vorl\u00e4ufige Aufnahme aus.<\/p>\n<p>Die KIP 2018-2021 kn\u00fcpfen an die bestehenden strategischen Ziele an und bauen auf den bisherigen Erfahrungen des Bundes und der Kantone auf. Gleichzeitig soll die Integrationsf\u00f6rderung weiterentwickelt werden. So sollen beispielsweise f\u00fcr vorl\u00e4ufig Aufgenommene und anerkannte Fl\u00fcchtlinge in den n\u00e4chsten Jahren die Angebote zur beruflichen Qualifizierung ausgebaut werden, um deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bund und Kantone wollen die kantonalen Integrationsprogramme (KIP) fortsetzen. Eine Zwischenbilanz hat gezeigt, dass sich die KIP als flexibles Instrument der Integrationsf\u00f6rderung von Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern bew\u00e4hrt haben. Die KIP werden von Bund und Kantonen gemeinsam finanziert. Der Bundesrat beantragt deshalb dem Parlament einen neuen Verpflichtungskredit f\u00fcr die kantonalen Integrationsprogramme 2018-2021<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":50360,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1141,1140],"tags":[],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-138748","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-themen","category-leben-in-der-schweiz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=138748"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138748\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50360"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=138748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=138748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=138748"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=138748"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=138748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}