{"id":129293,"date":"2016-10-25T09:13:25","date_gmt":"2016-10-25T07:13:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.albinfo.ch\/de\/tika-restauruam-vetem-shtate-xhami\/"},"modified":"2016-10-27T09:46:13","modified_gmt":"2016-10-27T07:46:13","slug":"tika-restauruam-vetem-shtate-xhami","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/tika-restauruam-vetem-shtate-xhami\/","title":{"rendered":"TIKA: Wir haben nur sieben Moscheen renoviert"},"content":{"rendered":"<p>Die staatliche t\u00fcrkische Organisation TIKA ist seit 2004 aktiv in Kosova. Laut eigenen Angaben hat die Organisation mehrere Projekte im Bereich Landwirtschaft, Bildung und Gesundheit finanziert. TIKA-Vertreter weisen die Vorw\u00fcrfe kategorisch ab, wonach sie in einer Schule in Prishtina die Fotos vom albanischen Nationalhelden Skenderbeg haben entfernen lassen. \u201eEs ist eine reine Spekulation. Wir wissen nicht, wer diese Spekulation in die Welt gesetzt hat\u201c, so Fatih Adbi Cetin, Koordinator von TIKA in Kosova.<\/p>\n<p>\u00dcber die Organisation TIKA hat die T\u00fcrkei nur sieben Moscheen in Kosova renoviert, ohne jegliche Tendenz der Islamisierung. Man habe die Objekte nur als Teil der kulturellen Erbes in Kosova gesehen, so Cetin. Cetin lehnt die Vorw\u00fcrfe kategorisch ab, wonach die T\u00fcrkei \u00fcber die Investitionen in diese Moscheen auch radikale Imame imponiert. \u201eWir w\u00e4hlen die Imame nicht aus, dies tut die kosovarische islamische Gemeinschaft (BIK) selbst\u201c.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob die T\u00fcrkei eine katholische oder orthodoxe Kirche, die auch Teil des Kulturerbes in Kosova sind, renoviert habe, antwortet Cetin: \u201eWir sind nicht darauf spezialisiert. Die T\u00fcrkei hat eine sehr gute Expertise in der Restauration von Objekten, die aus der osmanischen Zeit stammen. \u201eAndersrum, kann doch weder TIKA noch der t\u00fcrkische Staat keine Objekte beispielsweise in Venedig renovieren \u2013 wie dies Italien machen kann, weil wir eben nicht \u00fcber die entsprechende Expertise verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Wirtschaftsexperte Ibrahim Rexhepi betont, dass kosovarische Beh\u00f6rden daf\u00fcr Sorge tragen sollten, mit welchem Ziel Gelder nach Kosova gebracht und mit welchem Ziel sie investiert werden. \u201eWas f\u00fcr einen sozialen oder wirtschaftlichen Effekt haben diese Investitionen? Werden diese Investitionen im Einklang mit kosovarischen Gesetzen get\u00e4tigt? Woher kommen die Gelder, sind sie sauber? Oder werden sie gar gewaschen? Dienen sie eventuell f\u00fcr die Finanzierung von Strukturen, die unserem Land gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnten? Werden vielleicht Projekte finanziert, die nicht im Interesse unseres Landes sind?\u201c. Dies sind einige Fragen, um die sich kosovarische Beh\u00f6rden k\u00fcmmern m\u00fcssten, so Rexhepi. So w\u00fcrde man feststellen, ob es eventuell Investitionen gibt, die nicht mit der Nachfrage, mit den Anforderungen und mit den Gesetzen des Landes im Einklang sind. \u201eDann ist ganz klar die Regierung daran schuld, weil sie nicht aufmerksam gewesen ist.\u201c<\/p>\n<p>Andererseits, solange Erdo\u011fan und G\u00fclen bzw. ihre Strukturen und Organisationen nicht international als gef\u00e4hrlich eingestuft werden, brauchen wir uns in Kosova nicht darum zu k\u00fcmmern, wem die in unserem Land investierten Gelder geh\u00f6ren\u201c, sagt Rexhepi.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWir haben Moscheen renoviert, die Teil des kosovarischen Kulturerbes sind. In Kosova gibt es kein Unternehmen, die \u00fcber entsprechende Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgt, um Restaurationen von Moscheen durchzuf\u00fchren. Unser Engagement ist stets mit dem Kulturministerium und mit der kosovarischen islamischen Gemeinschaft (BIK) abgestimmt\u201c, sagt Cetin, Koordinator der t\u00fcrkischen Organisation TIKA in Kosova.<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1131,1129,1412,2015,1506],"tags":[1550,1577,1651,3747,3748,3749],"vendi":[],"content_country":[],"class_list":["post-129293","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-investitionen","category-ch-balkan","category-newsletter-de","category-newsletter-media-de","category-uncategorized-de","tag-zhvillim-de","tag-ekonomi-de","tag-kosova-fr-de","tag-kriza-ekonomike-de","tag-tika-de","tag-turqi-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=129293"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129293\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=129293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=129293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=129293"},{"taxonomy":"vendi","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vendi?post=129293"},{"taxonomy":"content_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.albinfo.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_country?post=129293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}