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<feed><rss><channel><title>albinfo.ch</title><description>Albinfo.ch | Lajmet e fundit Shqip | Gazeta Shqiptare ne Internet</description><path>http://albinfo.ch</path><item><title>Kanton Kosovo und die Angst vor 10 Millionen</title><link>https://www.albinfo.at/de/kanton-kosovo-und-die-angst-vor-10-millionen/</link><description>Ein Titel, ein Mittagessen und ein unbequemer Gedanke&#13;
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Jeder bekommt 10 Millionen in der Schweiz? Oder 10 Millionen ist die Schweiz wert? «Irgendwas mit Geld» waren meine Gedankenblitze, als ich diesen Titel zum ersten Mal las. Schnell wurde mir aber klar, worum es geht. Es ist eine Reaktion auf mögliche zukünftige Szenarien. Es ist ein Versuch, ein zukünftiges Problem zu lösen. Ist der Versuch aber auch wirklich lösungsorientiert?&#13;
Diese Initiative betrifft mich nicht nur politisch, sondern biografisch. Ich bin Teil jener kosovarisch-schweizerischen Migrationsgeschichte, über die nun abgestimmt wird. Gerade deshalb nehme ich die Angst vor Überforderung ernst. Aber ich glaube nicht, dass eine starre Bevölkerungsgrenze die richtige Antwort darauf ist. Die Initiative verlangt, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz vor 2050 die Marke von 10 Millionen nicht überschreitet. Ab 9,5 Millionen müssten Bundesrat und Parlament Massnahmen treffen, insbesondere im Asylbereich und beim Familiennachzug. Bei Überschreiten der 10-Millionen-Grenze wären auch internationale Abkommen betroffen; nach zwei Jahren insbesondere das Personenfreizügigkeitsabkommen, falls keine Ausnahme- oder Schutzklauseln greifen.&#13;
Vorletzten Sommer besuchte ich mit meiner Familie meine Cousine in Frankreich, weil wir dort Ferien machten und sie auf dem Weg von unserer Feriendestination lag. Ich hatte sie schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Als ich ein Kind war, hatten wir viel Kontakt. Wir lebten im gleichen Haushalt in Dobërdol, in einem Fünfzig-Seelen-Dorf in der Nähe von Klinë, inmitten von Kosova. Unsere Wege trennten sich aber, da sich die Welt ausserhalb der Schweiz oft in unterschiedliche Richtungen bewegt hat. Beim spontanen Besuch bei ihr bekamen wir ein feines Mittagessen und meine vier Kinder badeten in ihrem schönen und gepflegten Schwimmbad. Während oder nach dem Essen, auf jeden Fall dann, als wir gelassener und entspannter wurden, wurden auch die Diskussionen wilder, lustiger und tiefer. Schliesslich diskutierten wir darüber, wie es früher war, als wir noch Kinder waren, und wie sich die Welt seither verändert hat.&#13;
Ihr Mann ist Chauffeur und fährt seit Jahrzehnten Linienbusse, Postautos oder LKWs in und durch die Schweiz. Sie beide sind wie ich zwar in Kosova geboren, leben aber länger im Ausland als in Kosova. Seine Meinung war klar: Objektiv betrachtet habe sich die Situation in der Schweiz seit der Migrationswelle vom Balkan verschlechtert. Es sei weniger sauber als früher, ungenauer, und die Schweizer Präzision sei verloren gegangen.&#13;
Intuitiv dachte ich, dass dies doch nicht stimme. Ich gab seinen Gedanken aber für eine Weile in meinem Kopf eine Chance und musste feststellen, dass er etwas anspricht, das wohl oder übel stimmt.&#13;
Die Initiative trifft nicht nur eine abstrakte Zahl. Sie trifft ein Gefühl. Viele Menschen haben das Gefühl, dass etwas verloren gegangen ist. Genau dieses Gefühl muss man ernst nehmen, ohne daraus die falsche politische Lösung abzuleiten.&#13;
 Zwischen Brünig, Stadt und Kosova&#13;
Ich lebe seit fast einem Jahrzehnt auf dem Brünig, weit weg von den Städten. Die wenigen Leute, die um mich herum leben, inklusive ich selbst, sind froh, dass wir einander als Nachbarn haben. Denn wenn es darauf ankommt, sind wir froh umeinander. In der Stadt war das irgendwie umgekehrt. Jeder Mensch fühlt sich wie einer zu viel an und manche verhalten sich auch so. Und die Geschwindigkeit der Stadt ist für meine Verhältnisse zu schnell. Das schaffe ich nicht über Nacht zu verarbeiten. Darum brauche ich Berge und Wälder um mich herum. Nicht immer, aber regelmässig. So wie die Wälder und die Berge praktisch immer gleich bleiben, bleiben auch die Menschen und die Beziehungen zu ihnen praktisch gleich. Seit ich auf dem Brünig bin, hat sich keine Beziehung zu den Menschen, mit denen ich zusammenlebe, grundlegend verändert. Die Stadt wirkt wie das Gegenteil.&#13;
Die Eltern meiner Partnerin leben in einem Haus im Luzerner Hinterland und wir besuchen sie regelmässig. Als Scherz sage ich immer wieder: Ich muss gar nicht nach Kosova, hier höre ich überall Albanisch.&#13;
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Aber warum ist das so?&#13;
Gerade schreibe ich an einem Buch, in dem ich unter anderem das Thema Abfall in Kosova bearbeite, und dort komme ich zum Schluss, dass es unterschiedliche Gründe gibt, warum es so viel Abfall in Kosova gibt. Dazu muss ich sagen, dass es sich in der Öffentlichkeit schon sehr verbessert hat. Es gibt aber zwei grundlegende Unterschiede zur Schweiz: die Infrastruktur und der mentale und kulturelle Umgang mit Abfall. Kosova kämpft bis heute mit grossen strukturellen Problemen im Abfallmanagement und da das Land als unabhängiger Staat nicht einmal 20 Jahre existiert, konnte sich noch keine Staatsangehörigkeits-Mentalität wie in der Schweiz bilden. Natürlich sind die Kosovarinnen und Kosovaren stolz auf ihren Staat und geben ihr Bestes. Sie sind schon sehr weit und in vielen Dingen auch weiter als die Schweiz, wie ich auch in meinem nächsten Buch erwähne. Aber nicht in diesem Punkt.&#13;
Kosova war immer ein wichtiger Spielball in der Geopolitik der Grossmächte und umkämpft von den Osmanen, vom serbischen Reich, vom Kommunismus und immer noch von unterschiedlichen Religionen, da es an einer wichtigen Schwelle von Europa liegt. Die Schweiz war nie auf dieselbe Weise über Jahrhunderte umkämpft. Sie war in gewisser Weise das Gegenteil und gilt seit langem als ein wichtiger, ruhiger Hafen inmitten der blauen Banane und uneinnehmbar dank den Bergen. In Kosova konnte sich deswegen nie ein Nationalstolz wie in der Schweiz bilden, ein Stolz auf die Errungenschaften des Landes, der Industrie, der Infrastruktur. Das bauen die Kosovarinnen und Kosovaren erst seit ein paar Jahrzehnten auf. Ein junger Staat muss unter ganz anderen historischen Bedingungen öffentliche Institutionen und Alltagsvertrauen aufbauen als die Schweiz.&#13;
Dafür gibt es andere Qualitäten. Zum Beispiel gibt es einen unglaublichen kulturellen Zusammenhalt, der vor allem auf die sprachliche Identität zurückzuführen ist. In Kosova gab es zum Beispiel eine der grössten Versöhnungsversammlungen (mit Anton Çetta) aller Zeiten auf diesem Planeten. Auch das gehört zu einem Land. Nicht nur Strassen, Abfallkübel und Verwaltung, sondern auch die Fähigkeit, nach einer langen und schweren Geschichte wieder miteinander zu sprechen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen, um eine neue, bessere Zukunft zu bauen, ähnlich wie in Mitteleuropa nach den Weltkriegen.&#13;
Migration als Erfolg, Zumutung und notwendige Arbeit&#13;
An diesem Beispiel sehen wir sehr gut, wie sich unterschiedliche Entwicklungen auf eine Gesellschaft auswirken. Das hat Nachteile, aber auch Vorteile. Manche werden wohl denken, dass die Schweiz ohne Shaqiri, Xhaka oder Behrami es auch so weit geschafft hätte im internationalen Fussball. Wir werden nie wissen, wie es wäre, nur ungefähr wie es war und vor allem wie es ist.&#13;
Die spürbaren Nachteile der Migration werden zum Glück dank der guten Infrastruktur und Bildung wettgemacht und die Vorteile vergrössert, auch dank der guten Infrastruktur und Bildung. Somit können wir sagen, dass die bisherige Migrationspolitik der Schweiz unter dem Strich ein Erfolg ist. Und dass dieser Weg wohl der richtige ist. Denn ein Mensch, der weiss, dass er bald einmal so viel erben wird, dass er nie mehr arbeiten muss, wird sehr genau abwägen, ob sich ein Beruf wie Arzt oder Ärztin überhaupt lohnt. Nicht nur finanziell, sondern auch mit Blick auf die Energie, die Zeit, die Verantwortung, die Nächte, die Prüfungen, den Druck und die Jahre, die man in diesen Beruf hineingibt. Von schlechtbezahlten Jobs müssen wir gar nicht erst reden. Praktisch alle meine Cousinen und Cousins aus Kosova, die Medizin oder ähnliches studiert haben, arbeiten und leben jetzt in der Schweiz. Dass diese Fachkräfte anderswo fehlen, ist moralisch kein Thema.&#13;
Wer Migration begrenzen will, muss sagen, wer die notwendige Arbeit in Zukunft übernimmt. Die Schweiz kann nicht gleichzeitig älter werden, weniger Kinder bekommen, Wachstum wollen und Migration grundsätzlich als Problem behandeln.&#13;
Die Initiative, Demografie, das System dahinter und Lösungsvorschläge&#13;
Zurück zum Thema der Initiative: Der Schweizer Migrationsweg wird nur besser, wenn wir in allen Gesellschaftsschichten und Regionen darüber reden und ihn hinterfragen. Mit unseren Ressourcen, unserer Infrastruktur und unserer Bildung können wir uns vieles leisten. Ja, vielleicht kann sich auf dieser Erde kaum ein Land so viel leisten wie die Schweiz. Kritik, Verbesserungsideen und der dazugehörende Diskurs sind ein Treiber für eine zukünftige, bessere Schweiz. Und dafür braucht es alle, die vom Land und die von der Stadt. Die, die schon länger hier sind, und die, die dazugekommen sind und die, die kommen werden.&#13;
Klar vermisse ich die Schweiz, die ich aus der Primarschule kenne. Die Ruhe und die Ordnung, die damals in den 1990ern herrschten, aber ist es in der Retrospektive nicht immer besser? Seit damals hat sich die Welt enorm verändert und überall auf der Welt gab es Umbrüche, davor aber auch, vielleicht sogar noch mehr. Die Welt war und ist immer in Umbrüchen, auch ohne Menschen. Wir mussten uns diesen Veränderungen schon immer stellen und wir schlugen den Weg ein, den wir kennen und der ja kein schlechter gewesen zu sein scheint, sonst wären wir jetzt nicht in dieser guten Lage.&#13;
Diese Initiative will ein zukünftiges Problem lösen. Es ist ein Lösungsvorschlag, der ernst genommen werden muss, weil das Problem, das er zu lösen versucht, uns alle betrifft. Egal ob die Initiative angenommen wird oder nicht, es ist klar, dass sie so nicht einfach umgesetzt werden kann. Es ist aber eine sehr gute Gelegenheit, über dieses Thema gesamtgesellschaftlich zu diskutieren und zu sensibilisieren, damit vernünftige, menschenfreundliche Lösungen gewählt werden und dieser Diskurs sollte nach der Abstimmung konsequent weiter geführt werden, damit nach der Abstimmung nicht einfach die nächste symbolische Begrenzungsinitiative folgt, sondern die eigentlichen Probleme politisch bearbeitet werden.&#13;
Ende 2025 lebten laut BFS 9 124 300 Personen in der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz. Im selben Jahr war die Zahl der Menschen ab 65 Jahren erstmals grösser als die Zahl der unter 20-Jährigen. Das zeigt: Die demografische Frage ist nicht erfunden. Sie ist real. Gerade deshalb braucht sie eine bessere Antwort als eine starre Zahl.&#13;
Die Schweiz hat ein demografisches Problem. Das ist seit Jahrzehnten bekannt, es ist nichts Neues. Die Bevölkerung altert. Damit das System hier funktioniert, braucht es Nachwuchs, Migration oder Computer und Roboter, um Mehrwert zu generieren. Denn die Alten leben auf den Schultern der Jungen, und die Jungen dann auf den Schultern ihrer jüngeren Generation, und so weiter. Dieses System wird aktuell kaum grundsätzlich hinterfragt. Die Alten könnten auch länger arbeiten, das will aber fast niemand, und das würde das System auch nur kurzfristig entlasten.&#13;
Im öffentlichen Diskurs werden vor allem drei Möglichkeiten diskutiert, das System in Zukunft aufrechtzuerhalten: Nachwuchs / Robotik / Migration = Arbeitskraft. Wichtig zu wissen ist auch, dass diese Möglichkeiten in Beziehung zueinander stehen. Das heisst: Produzieren wir nicht genug Nachwuchs, muss die Migration steigen oder die Roboter übernehmen, denn irgendwer oder irgendetwas muss den Mehrwert erarbeiten.&#13;
Mir kommen spontan noch zwei Alternativen in den Sinn. Die eine Idee hat sich politisch bereits herumgesprochen, und die letzte ist gänzlich neu, wobei sie einer alten Schweizer Idee entspricht, und zwar dem Söldnertum. Das Erste ist das bedingungslose Grundeinkommen. Richtig eingesetzt könnte es unser zukünftiges demografisches Problem lösen oder zumindest entschärfen. Das Zweite wäre ein Ausbau des Bankenwesens, vor allem des Investmentsektors. Und zwar so, dass viel mehr Schweizerinnen und Schweizer diese Arbeit beherrschen und dadurch viel mehr Mehrwert schaffen. Eine Konsequenz wäre aber, dass dieser Sektor stärker besteuert werden müsste, damit der Mehrwert nicht einfach ins private Kapital fliesst. Denn nicht nur im Makrobereich wissen wir nicht, ob die Welt sich ausdehnt, sondern auch im Mikrobereich.&#13;
Wie wir sehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie wir dieses Problem lösen könnten. Und wir sind natürlich ständig daran, es zu lösen. Es ist nicht so, dass das Problem plötzlich explodiert. Max Frisch meinte ja schon, dass wir Arbeiter bestellten und Menschen kamen. Diesmal könnten wir tatsächlich Arbeiter bestellen und hoffentlich bleiben es nur Roboter.&#13;
Ob wir dieses Problem des fehlenden Nachwuches jemals lösen werden, ist eine andere Frage. Es scheint eher ein systemisches Problem zu sein, das sich über Generationen ausbreitet. Den Standard, den die Jungen haben, verdanken sie den Alten. Darum arbeiten sie weiter an diesem Standard und bezahlen das Leben der Alten, in der Hoffnung, dass ihr Nachwuchs es ihnen dann auch bezahlt. Aber die, die schon länger in der Schweiz sind, die jetzt arbeiten, erzeugen nicht genügend Nachwuchs. Genügend Nachwuchs erzeugen eher diejenigen, die hier arbeiten, aber kürzlich eingewandert sind. Das hat eben den Effekt, dass sich die Kultur in der Schweiz sich dadurch schnell verändert. Dasselbe würde aber auch mit Robotern geschehen, die Kultur würde sich dann auch verändern.&#13;
Ich sehe vor allem deswegen einen immer grösser werdenden Graben zwischen Land und Stadt. Die Städter sind schnelle Veränderungen gewohnt, respektive sie sehen sie gar nicht mehr, da sie so überflutet sind. Die Ländlichen sehen sie und haben Angst um ihre Existenz. So oder so wird die Zukunft anders als die Gegenwart. Und das hat mit dem übergeordneten System zu tun: dem Kapitalismus. Dem Glauben, immer mehr Kapital anhäufen zu können. Was im Grunde möglich sein könnte, denn wir wissen nicht, ob das Universum endet oder ob es sich ausdehnt. Wir wollen aber immer mehr Kapital anhäufen, um jemanden dazu zu bringen, für uns immer mehr Kapital anzuhäufen. Bis jetzt ging das sehr einfach. Sobald es aber schwerer wird, besteht die Gefahr, dass Massnahmen ergriffen werden, die wir eigentlich als menschenunwürdig betrachtet haben und sie darum verboten oder abgeschafft haben. Die Geschichte lehrt uns aber, dass solche Verbote und Regeln schnell abgeschafft werden und das aus einem einfachen Grund: weil wir es können.&#13;
Die Initiative sammelt reale Sorgen ein: Volle Züge, teure Wohnungen, Druck auf Schulen und Spitäler, Landschaftsverbrauch. Aber sie tut so, als hätten diese Probleme nur eine Ursache: zu viele Menschen von aussen. Das greift zu kurz. Auch Raumplanung, Immobilienmarkt, Arbeitsbedingungen, Steuerpolitik und Wachstumslogik gehören zur Wahrheit. Und Menschlichkeit? – Könnten Geburtenrückgang und Menschlichkeit einen Zusammenhang haben?&#13;
Darum ist die Diskussion über 10 Millionen Menschen in der Schweiz nicht nur eine Diskussion über Zahlen. Es ist eine Diskussion über Arbeit, über Alter, über Kinder, über Migration, über Stadt und Land, über Kapital und über die Frage, was wir eigentlich erhalten wollen. Ich hoffe die Menschlichkeit. – Wollen wir eine Schweiz erhalten, die nie existiert hat, weil sie immer schon in Veränderung war? Oder wollen wir eine Schweiz erhalten, die ihre besten Eigenschaften nicht verliert: Genauigkeit, Verlässlichkeit, Solidarität, Bildung, Infrastruktur und die Fähigkeit, sehr unterschiedliche Menschen in ein funktionierendes Ganzes zu bringen?&#13;
Ich plädiere gegen diese Initiative und für eine ernsthafte Politik der Infrastruktur, Arbeit, Familien, Bildung, Pflege, Raumplanung und Zugehörigkeit. Die Angst ist real, die Zahl ist die falsche Antwort.&#13;
 Kosova als Kanton und die Schweiz als Gefäss&#13;
Es gibt noch einen letzten Vorschlag meinerseits, die demografischen Probleme zu lösen: Die Schweiz nimmt Kosova als neuen Kanton in die Schweizerische Eidgenossenschaft auf, und alle zukünftigen Probleme sind gelöst. Denn Kosova hat das jüngste Volk in Europa und ein Land, das auf Investitionen wartet. Kulturell haben sich die zwei Länder schon lange so weit angenähert, dass es für beide eine Bereicherung wäre. Mit diesen neuen Ressourcen könnte sich die Schweiz dann dem grössten Problem des Planeten widmen, und zwar der Sanierung des Kapitalismus.&#13;
Natürlich ist dieser letzte Vorschlag nicht ganz ernst gemeint. Oder vielleicht nur halb ernst. Oder doch ganz? Manchmal zeigt ein Witz genauer, worum es eigentlich geht. Die Schweiz und Kosova sind längst miteinander verbunden. In Familien, in Sprachen, in Fussballmannschaften, in Spitälern, in Baustellen, in Pflegeheimen, in Restaurants, in Musik, in Erinnerungen und in Kindern, die hier aufwachsen und beides in sich tragen. Und ständig eine neue Schweiz erschaffen mit allen anderen Schweizern und Menschen in der Schweiz.&#13;
Die Metapher zeigt nicht eine juristische Lösung, sondern eine gesellschaftliche Realität.&#13;
Die Schweiz besteht aus mehreren Geschichten. Die Frage ist nicht, ob diese Geschichten da sind. Die Frage ist, ob wir sie als Bedrohung oder als Teil des gemeinsamen Landes verstehen.&#13;
Vielleicht sollten wir deshalb weniger fragen, wie viele Menschen die Schweiz erträgt. Vielleicht sollten wir eher fragen, wie viel Beziehung, Verantwortung und Zukunft wir miteinander aufbauen können.&#13;
Denn am Schluss ist die Schweiz nicht einfach eine Zahl. Sie ist ein Gefäss. Und die entscheidende Frage ist nicht nur, wie viel hineingeht. Sondern auch, was wir daraus machen.&#13;
Ich bin gegen die 10-Millionen-Initiative. Nicht, weil ich Wachstum romantisiere oder die Sorgen rund um Veränderung kleinrede. Sondern weil die Initiative eine echte Angst auf eine falsche Zahl reduziert. Sie verspricht Ordnung, beantwortet aber nicht die Frage, wer in einer alternden Gesellschaft arbeitet, pflegt, baut, fährt, unterrichtet und die Zukunft trägt. Die Schweiz braucht keine starre Obergrenze, sondern eine Politik, die Infrastruktur, Wohnraum, Arbeit, Familien, Bildung, Pflege und Zugehörigkeit gemeinsam denkt.&#13;
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Bujar Berisha&#13;
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Bujar Berisha wurde in Peja, Kosova, geboren und kam als Achtjähriger in die Schweiz. Heute lebt und arbeitet er auf dem Brünigpass. Mit Middle of Switzerland verbindet er Musik, Text, Fotografie, Verlag, Gastfreundschaft und künstlerische Projekte. Seine Arbeiten kreisen um Migration, Erinnerung, Zugehörigkeit und die Frage, wie unterschiedliche Geschichten ein gemeinsames Land formen.</description><author>albinfo.ch</author><category>Meinungen</category><guid>932403</guid><pubDate>Dienstag, 16 Juni 2026 - 22:33</pubDate><media:content xmlns:media="http://www.albinfo.ch/">https://www.albinfo.at/wp-content/uploads/2026/06/bujar-berisha-150x150.jpg</media:content></item><item><title>Die Sängerin A R B Ë R E S H Ë, ein intuitiver Zugang zum Gesang und zur Neuinterpretation der albanischen Musiktradition.</title><link>https://www.albinfo.at/de/kengetarja-a-r-b-e-r-e-s-h-e-nje-qasje-intuitive-ndaj-kenges-dhe-riinterpretimit-te-tradites-muzikore-shqiptare/</link><description>&#13;
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Die Sängerin A R B Ë R E S H Ë entwickelt einen kreativen Ansatz, der von Erfahrungen aus der Schweiz, dem Kosovo und Albanien geprägt ist, ohne diese als direkte künstlerische Bezugspunkte zu behandeln. Ihr Schaffen basiert auf Intuition, auf der Aufmerksamkeit für kleine musikalische Details und auf einer natürlichen Beziehung zum traditionellen Liedgut. In diesem Interview mit albinfo.ch spricht Arbëreshë über ihren kreativen Prozess, ihre Art, Interpretationen zu gestalten, und ihre Beziehung zum albanischen musikalischen Erbe. Ein Gespräch über Kreativität, Tradition und eine Stimme, die ihre eigene Identität durch Erfahrung formt.&#13;
albinfo.ch: Das Projekt A R B Ë R E S H Ë bewegt sich zwischen der Schweiz, dem Kosovo und Albanien. Wie spiegeln sich diese Räume in Ihrem Klang wider?&#13;
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A R B Ë R E S H Ë: Ich denke beim Musikmachen nicht viel in Kategorien von \"Räumen\" oder Orten. Was mich interessiert, ist die Inspiration, die ein Lied in mir auslöst. Oft sind es kleine Details, die mich anziehen: eine Melodie, ein Rhythmus, ein Textfragment oder ein Klang. Vielleicht leben diese Orte irgendwo in meiner Musik, aber nicht auf eine Weise, die ich bewusst übersetzen oder direkt darstellen möchte. Es ist eher ein Zufall, dass die Gitarre das einzige \"nicht traditionelle\" Instrument ist, das ich benutze. Mit diesem Instrument habe ich in der Schweiz begonnen, Musik zu lernen.&#13;
albinfo.ch: Der von Ihnen gewählte Name trägt eine historische Erinnerung in sich. Welche Bedeutung hat er für Sie auf persönlicher und künstlerischer Ebene?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Eigentlich hat mein Vater mir diesen Namen bei meiner Geburt gegeben. Ich habe ihn lediglich mit meinem Lieblingsbuchstaben, dem \"ë\", etwas \"verschönert\". Da es für mich in erster Linie mein eigener Name ist, habe ich lange Zeit nicht viel über den historischen Aspekt nachgedacht. Die Geschichte der Arbëreshen finde ich jedoch sehr beeindruckend, insbesondere die Art und Weise, wie es ihnen gelungen ist, ein bedeutendes kulturelles Erbe bis heute lebendig zu erhalten. Die Parallele besteht darin, dass ich versuche, dies durch die Musik zu tun.&#13;
albinfo.ch: Ihre Stimme hat einen besonderen und sensiblen Klang. Empfinden Sie ihn als natürliche Begabung oder als etwas, das im Laufe der Zeit entwickelt wurde?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Vielen Dank für das Kompliment. Ich denke, es ist eine Mischung aus beidem. Vor Kurzem habe ich einige alte Videos von mir gesehen, in denen ich singe, und festgestellt, dass dieser Klang schon immer vorhanden war. Aber die Stimme verändert sich mit der Zeit. Vielleicht ist es eine natürliche Begabung, die sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und neue Formen angenommen hat.&#13;
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albinfo.ch: Ihre Interpretationen von Volksliedern vermitteln eine besondere Intimität. Wie finden Sie die Balance zwischen Tradition und Ihrer persönlichen Sensibilität?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Für mich beginnt das nicht als bewusste Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Tradition und mir selbst. Der ganze Prozess geschieht sehr natürlich. Manche Lieder lösen etwas in mir aus, das ich durch Musik erkunden möchte. Ich versuche weder, ein Lied gewaltsam zu verändern, noch es einfach unverändert zu bewahren. Es verändert sich von selbst, durch die Art und Weise, wie ich es fühle und wahrnehme.&#13;
albinfo.ch: Da Sie sich Instrumente und Stilrichtungen weitgehend selbst angeeignet haben, welche Rolle spielt die Intuition in Ihrem künstlerischen Schaffen?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Die Gitarre ist das einzige Instrument, das ich etwas strukturierter an einer Musikschule gelernt habe. Ein Instrument kann auf unterschiedliche Weise erlernt werden. Mein Zugang ist oft intuitiv. Ich versuche, ein Instrument mit allen Sinnen kennenzulernen. Unsere Intuitionen sind oft ähnlich: Wenn wir Saiten sehen, berühren wir sie. Wenn wir etwas mit Fell oder Haut Bespanntes sehen, schlagen wir darauf. Ich mag diese Herangehensweise, weil sie etwas Ehrliches, fast Kindliches hat. Irgendwann habe ich jedoch gemerkt, dass Intuition allein nicht immer ausreicht. Beim Daf zum Beispiel ertappte ich mich dabei, immer wieder dieselben Muster zu spielen. Ich wollte meinen Horizont erweitern und das Instrument besser beherrschen. Vor Kurzem habe ich begonnen, Unterricht zu nehmen, und das hilft mir, das Instrument vielseitiger und bewusster einzusetzen.&#13;
albinfo.ch: Kann man sagen, dass Ihre Musik eine Form des Dialogs mit Ihren Vorfahren ist?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Vielleicht klingt das etwas ungewöhnlich, aber manchmal empfinde ich es tatsächlich so. Es gibt Momente, in denen ich in diesen Liedern eine so grosse Tiefe spüre, dass sie fast etwas Transzendentes hat. Manchmal wird dieses Gefühl so stark, dass es mir vorkommt, als stünde ich im Dialog mit den Figuren des Liedes, als würden sie mir ihre Geschichte selbst erzählen. Zum ersten Mal habe ich dieses Gefühl bei dem Lied \"Oj Lulija Jonë\" erlebt, und in gewisser Weise ist daraus A R B Ë R E S H Ë entstanden.&#13;
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albinfo.ch: Wie würden Sie Ihre musikalische Ästhetik beschreiben?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Ich versuche, in der Musik, die ich mache, so ehrlich wie möglich zu sein. Daher ist meine Ästhetik schlicht und minimalistisch.&#13;
albinfo.ch: Ihre Musik entzieht sich oft klaren Kategorien. Wie würden Sie Ihr künstlerisches Genre definieren?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Das ist eine schwierige Frage. Auch wenn ich weiss, dass Kategorisierungen in manchen Fällen hilfreich sein können, ist das nichts, was mir besonders natürlich erscheint. Bisher habe ich keine treffendere Bezeichnung gefunden als \"Contemporary Folk\", auch wenn ich nicht das Gefühl habe, dass dieser Begriff mich vollständig beschreibt.&#13;
albinfo.ch: Wo treten Sie normalerweise auf und wo kann Ihr Publikum Ihnen ausserhalb von Instagram folgen?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Die meisten meiner Konzerte fanden in Albanien und im Kosovo statt, aber ich habe auch in Kroatien, der Schweiz, Frankreich und Deutschland gespielt. Im Allgemeinen trete ich bei kleineren Konzerten und Festivals auf, in Räumen, die eine direkte Verbindung zum Publikum ermöglichen. Meine Musik passt nicht in jeden Kontext. Was das Folgen meiner Arbeit betrifft, geschieht das hauptsächlich über Instagram.&#13;
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albinfo.ch: Es fällt auf, dass es keinen aktiven YouTube-Kanal gibt. Ist das eine bewusste Entscheidung oder eher eine Entwicklungsphase?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Der einzige Grund ist, dass ich bisher nichts hatte, das ich veröffentlichen wollte. Seit ich angefangen habe, mich mit Musik zu beschäftigen, wollte ich einfach spielen und musizieren. Bis jetzt wurden lediglich das Musikvideo zu \"Oj Lulija Jonë\" sowie eine Live-Session von \"Llukar Live Sessions\" veröffentlicht. Derzeit arbeite ich gemeinsam mit dem Produzenten Dritëro Nikqi an meinem ersten Album. Es wird zehn Neuinterpretationen albanischer Volkslieder enthalten und voraussichtlich gegen Ende des Jahres erscheinen.&#13;
albinfo.ch: Sie haben mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet. Was haben diese Kooperationen zu Ihrem Weg beigetragen?&#13;
A R B Ë R E S H Ë: Meine erste Zusammenarbeit war mit der Plattform \"Marrja Zezë\", die von Jehona Jahaj ins Leben gerufen wurde. Danach hatte ich die Möglichkeit, am Film The Beauty of the Donkey von Dea Gjinovci mitzuwirken. Ausserdem habe ich mit Agona Shporta und Liburn Jupolli zusammengearbeitet. Eine weitere wichtige Zusammenarbeit ergab sich mit Kolë Laca. Zuletzt wurde ich Teil des Projekts \"Echoes of Origin\" gemeinsam mit Flaka Goranci, Tringa Sadiku und Hava Bekteshi.&#13;
Die Erzählung von A R B Ë R E S H Ë zeigt ihr künstlerisches Schaffen als einen offenen Prozess, in dem Erfahrung, Intuition und kontinuierliche Arbeit auf natürliche Weise miteinander verbunden sind. Die laufenden Projekte, darunter ihr erstes Album mit Neuinterpretationen albanischer Volkslieder, verdeutlichen eine klare künstlerische Ausrichtung und einen sorgfältigen Umgang mit musikalischem Material. In diesem Rahmen entwickelt A R B Ë R E S H Ë ihre eigene Identität durch Erfahrung und stetige künstlerische Weiterentwicklung.&#13;
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Instagram&#13;
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(3) A R B Ë R E S H Ë - Full Performance (Llukar Live Sessions) - YouTube&#13;
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&lt;br/&gt;</description><author>albinfo.ch</author><category>Albanien,Musik,Frauen,Sprachen,Kosova,CH-Balkan,E-Diaspora,Kultur,Leben in der Schweiz</category><guid>932398</guid><pubDate>Dienstag, 16 Juni 2026 - 16:45</pubDate><media:content xmlns:media="http://www.albinfo.ch/">https://www.albinfo.at/wp-content/uploads/2026/06/arbereshe_endrit-loshi-2-150x150.jpg</media:content></item><item><title>“She Leads 2026” brachte albanische Unternehmen aus der Schweiz, dem Kosovo und Nordmazedonien zusammen.</title><link>https://www.albinfo.at/de/she-leads-2026-beri-bashke-bizneset-shqiptare-nga-zvicra-kosova-dhe-maqedonia-e-veriut/</link><description>Unternehmerinnen und Unternehmer, Fachleute, Institutionsvertreter sowie bekannte Persönlichkeiten aus der Schweiz, dem Kosovo, Albanien und Nordmazedonien nahmen an \"She Leads 2026\" teil. Die Messe für Unternehmertum und Karriere verwandelte Baden in der Schweiz in einen bedeutenden Treffpunkt der albanischen Wirtschaft in der Diaspora.&#13;
Mit einer breit angelegten Organisation zeigten Unternehmen aus verschiedenen Branchen, Diplomaten sowie ein vielfältiges fachliches und kulturelles Programm das wachsende Potenzial des albanischen Unternehmertums und die Stärke der Vernetzung zwischen Wirtschaft, Institutionen und der Gemeinschaft in der Schweiz.&#13;
Videoreportage von Genti Mersinaj:&#13;
https://www.youtube.com/watch?v=c7ZYvg-p0rs&#13;
Organisiert von der Plattform albinfo.ch in Zusammenarbeit mit den schweizerisch-albanischen Unternehmerinnen Lume Deari und Ganimete Bilalli bestätigte diese Veranstaltung ihre Rolle als wichtige Plattform zur Förderung und wirtschaftlichen Zusammenarbeit innerhalb der Diaspora.&#13;
Die Messe schuf einen einzigartigen Raum, in dem Unternehmen die Möglichkeit hatten, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren, neue strategische Partnerschaften aufzubauen und Erfahrungen mit Fachleuten und Investoren aus verschiedenen Ländern auszutauschen.&#13;
Videoreportage von Genti Mersinaj :&#13;
https://www.youtube.com/watch?v=kT0zvG9TlXk&#13;
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Die Veranstaltung wurde durch die Anwesenheit von Mimoza Kusari-Lila, Ministerin für Industrie, Unternehmertum, Handel und Innovation der Republik Kosovo, sowie von Mentor Latifi, Botschafter der Republik Kosovo in der Schweiz, besonders gewürdigt. Ihre Teilnahme verlieh der Veranstaltung gemeinsam mit weiteren institutionellen und diplomatischen Vertreterinnen und Vertretern einen besonderen offiziellen Charakter und bestätigte die Bedeutung der albanischen Diaspora für die wirtschaftliche Entwicklung sowie für die Förderung des Images der Albaner auf internationaler Ebene.&#13;
\"She Leads 2026\" zeigte, dass das albanische Unternehmertum in der Diaspora zunehmend an Bedeutung, Einfluss und Präsenz auf dem Schweizer sowie internationalen Markt gewinnt. Durch Geschäftstreffen, Präsentationen, professionelles Networking und den Austausch von Erfahrungen schuf die Veranstaltung neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und stellte Erfolgsgeschichten in den Mittelpunkt, die in verschiedenen Bereichen entstehen.&#13;
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https://www.youtube.com/watch?v=VNdNnAX-g6g&#13;
Diese Ausgabe war ein eindrucksvoller Beweis für die Kraft von Zusammenhalt, Vision und Potenzial der Gemeinschaft, indem sie Wirtschaft, Institutionen, Diplomatie, Kultur und Führung auf einer gemeinsamen Plattform vereinte. Mit einer breiten Beteiligung, einer erfolgreichen Organisation und grossem Interesse des Publikums hinterliess die Veranstaltung eine klare Botschaft: Wenn Talent, Engagement und Zusammenarbeit zusammenkommen, kennt Erfolg keine Grenzen.&#13;
Fotos von Genti Mersinaj!&#13;
https://www.albinfo.ch/gallery/she-leads-2026-beri-bashke-bizneset-shqiptare-nga-zvicra-kosova-dhe-maqedonia-e-veriut/&#13;
Die erfolgreiche Durchführung der Messe \"She Leads 2026\" wurde durch die Unterstützung von Partnern und Sponsoren ermöglicht, darunter SMZH, KIESA aus dem Kosovo, Air Prishtina, Augenzentrum Biberist, Augenzentrum Emmen, LG1, Gani Transport und R&amp;R Rent A Car, die zur Stärkung der Rolle der Frau in Führung und Wirtschaft beitragen.</description><author>albinfo.ch</author><category>Nachrichten,-Unternehmen,Themen,Integration,Albinfo plus,Unternehmen,Finanzen,Wirtschaft,Nachrichten,E-Diaspora,Leben in der Schweiz,Albinfo.tv,Themen vor Ort,Newsletter,Newsletter Media</category><guid>932391</guid><pubDate>Dienstag, 16 Juni 2026 - 15:45</pubDate><media:content xmlns:media="http://www.albinfo.ch/">https://www.albinfo.at/wp-content/uploads/2026/06/sheleads-2026_122-150x150.jpg</media:content></item><item><title>Zu Fuß von Deutschland in den Kosovo: Miridon Mulolli meistert die Herausforderung von 1.500 Kilometern.</title><link>https://www.albinfo.at/de/nga-gjermania-ne-kosove-ne-kembe-miridon-mulolli-perfundon-sfiden-prej-1500-kilometrash/</link><description>Nach 15 Tagen ununterbrochener Reise durch mehrere europäische Länder hat der kosovarische Boxer Miridon Mulolli seine aussergewöhnliche Herausforderung erfolgreich abgeschlossen und rund 1.500 Kilometer von Deutschland bis in den Kosovo zurückgelegt, berichtet albinfo.ch.&#13;
Seine Reise endete auf dem \"Mutter-Teresa-Platz\" in Pristina, wo er von Familienangehörigen, Freunden und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern empfangen wurde, die ihm zu diesem Erfolg gratulierten.&#13;
Mulolli erklärte, dass die Herausforderung alles andere als einfach gewesen sei, insbesondere in den letzten Tagen, als die körperliche Erschöpfung sehr gross geworden war.&#13;
\"Ich habe in der letzten Nacht nur zwei Stunden geschlafen, um mein Ziel zu erreichen. Ich bin die ganze Nacht gelaufen und habe es dank meines Einsatzes und der Unterstützung meines Teams geschafft, diese Reise erfolgreich abzuschliessen\", sagte er.&#13;
Nach seinen Worten verfolgte die Aktion neben dem sportlichen Aspekt auch ein Werbeziel. Der kosovarische Boxer wollte die Aufmerksamkeit von Sponsoren gewinnen und seine sportliche Karriere im Hinblick auf bevorstehende Wettkämpfe fördern.&#13;
Er berichtete, dass seine Reise ein grosses Medienecho ausgelöst habe und er bereits Angebote von Sponsoren erhalten habe, die ihn künftig unterstützen möchten.&#13;
Mulolli gab zudem bekannt, dass er während der 15 Tage mehr als zehn Kilogramm Körpergewicht verloren habe. Trotz der enormen Belastung habe er jedoch nie daran gedacht aufzugeben.&#13;
\"Ich bin sehr stolz darauf, bis zum Ende durchgehalten zu haben und heute hier bei meiner Familie und meinen Angehörigen zu sein. Es war eine aussergewöhnlich schwierige Herausforderung, aber jeder einzelne Schritt hat sich gelohnt\", erklärte er.&#13;
Auch seine Familienmitglieder erlebten bewegende Momente. Sie begleiteten ihn während der gesamten Reise und empfingen ihn voller Stolz in der Hauptstadt.&#13;
Dieser besondere Marsch gilt als Teil der intensiven Vorbereitung von Miridon Mulolli auf seinen nächsten Kampf um den deutschen Meistertitel, der am 29. August 2026 stattfinden soll.&#13;
Mit dieser seltenen Herausforderung bewies Mulolli nicht nur körperliche und mentale Stärke, sondern auch grosse Entschlossenheit, seine sportlichen Träume zu verfolgen. Damit machte er seine Reise von Deutschland in den Kosovo zu einer inspirierenden Geschichte für viele junge Menschen, berichtet albinfo.ch.</description><author>Drin Reçica</author><category>Kuriositäten,Nachrichten,Nachrichten,E-Diaspora,Fun</category><guid>932381</guid><pubDate>Dienstag, 16 Juni 2026 - 14:45</pubDate><media:content xmlns:media="http://www.albinfo.ch/">https://www.albinfo.at/wp-content/uploads/2026/06/img_0868-150x150.webp</media:content></item><item><title>Dua Lipa inspiriert auch durch Bücher und verrät ihre fünf Lieblingstitel.</title><link>https://www.albinfo.at/de/dua-lipa-frymezon-edhe-permes-librave-zbulon-pese-titujt-e-saj-te-preferuar/</link><description>Neben ihrem aussergewöhnlichen Erfolg in der Musikindustrie sorgt Dua Lipa auch mit ihrer Leidenschaft für Literatur und der Förderung der Lesekultur für Aufmerksamkeit, berichtet albinfo.ch.&#13;
Die Sängerin albanischer Herkunft hat mit der Öffentlichkeit fünf Bücher geteilt, die sie als besonders bedeutend betrachtet und die ihrer Meinung nach einen Platz in jeder Bibliothek verdienen. Die Werke behandeln unterschiedliche Themen, von persönlicher Identität und gesellschaftlichen Herausforderungen bis hin zu tiefgreifenden menschlichen Erfahrungen.&#13;
Zu den Buchempfehlungen von Dua Lipa gehören Bad Feminist von Roxane Gay, der bekannte Roman The Handmaid\'s Tale von Margaret Atwood sowie Flesh, Small Boat und Crying in H Mart, ein Werk, das von Kritikern und Lesern weltweit grosse Anerkennung erhalten hat.&#13;
Mit diesen Empfehlungen zeigt die Künstlerin ihr Interesse an Themen wie Gleichberechtigung, kultureller Identität, gesellschaftlichen Herausforderungen und persönlichen Geschichten, die die Leserinnen und Leser berühren.&#13;
Dua Lipa bleibt eine der erfolgreichsten Persönlichkeiten albanischer Herkunft auf internationaler Ebene. Neben ihrer Musik nutzt sie ihre Reichweite regelmässig, um Kunst, Kultur und das Lesen zu fördern.&#13;
Ihre Empfehlungen werden von Fans und Bücherliebhabern positiv aufgenommen und zeigen, dass ihr Einfluss weit über die Musik hinausgeht und auch die Leseförderung sowie kulturelle Diskussionen umfasst, berichtet albinfo.ch.</description><author>Drin Reçica</author><category>Literatur,Nachrichten,Kultur</category><guid>932375</guid><pubDate>Dienstag, 16 Juni 2026 - 13:45</pubDate><media:content xmlns:media="http://www.albinfo.ch/">https://www.albinfo.at/wp-content/uploads/2026/06/img_0867-150x150.jpeg</media:content></item></channel></rss></feed>
